Nur noch ein Punkt bis Platz fünf, doch Allofs hält sogar Rang drei wieder für möglich

Werder nimmt die Fährte auf

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Erschöpft aber glücklich: Werder Bremen hat den Anschluss an die oberen Tabellenränge wieder hergestellt.

Bremen - Von Carsten Sander · Auf die Plätze, fertig, los! Das Rennen um die internationalen Plätze in der Bundesliga hat für Werder Bremen an einem perfekten Wochenende neu begonnen.

Weil Dortmund und der HSV nicht punkteten, ging Werder mit dem 2:1-Sieg bei Mainz 05 auf Tuchfühlung zu den Rängen vier und fünf. „Wir sind wieder voll dabei“, jubelte Torwart Christian Vander.

Nur ein Punkt Rückstand ist es noch auf Borussia Dortmund, lediglich zwei sind’s bis zum Hamburger SV – minimale Abstände, die auf die Bremer wie Doping wirken. Obwohl nach dem Match in Mainz, dem zweiten in nur 44 Stunden, Blei in den Beinen steckte, fühlten sich die Werder-Profis geradezu beflügelt. „Wir haben uns rangekämpft, jetzt wollen wir auch an Dortmund vorbeiziehen“, formulierte Aaron Hunt den Auftrag für die nächsten ein, zwei oder drei Spieltage – so lange wie es eben dauert, bis der Konkurrent aus dem Westen wieder patzt.

Die Noten zum Spiel

Abdennour für Werder ein Sicherheitsrisiko

Am Freitag tat er es mit dem 1:2 bei Schalke 04. Gestern zog der HSV mit dem 0:1 in München nach. Und mittendrin hatte Werder am Samstag trotz schwierigster Vorzeichen, aber unter glücklichen Umständen drei wertvolle Punkte beim bis dahin zu Hause noch ungeschlagenen FSV Mainz 05 eingefahren. Der umstrittene Platzverweis für FSV-Profi Florian Heller (15.) sowie die Glücksschüsse von Tim Borowski (32.) und Sebastian Prödl (50.) waren entscheidend. Über das Gegentor von Aristide Bancé (45.) konnte generös hinweg geschaut werden. Wie über den Gesamteindruck, den Werder hinterlassen hatte.

Der Sieg in Bildern

Werders Sieg in Bildern

Die Bremer spielten schwach. „Aber ein Feuerwerk“, meinte Hunt, „konnte auch niemand von uns erwarten.“ Nicht 40,5 Stunden nach dem Europa-League-Match gegen Twente Enschede. Also wurde die Entstehung des Sieges gar nicht mehr groß diskutiert, sondern nur die Wirkung. Und die ist uneingeschränkt positiv. „Jetzt kann man sehen, dass wir noch viele Möglichkeiten haben“, sagte Geschäftsführer Klaus Allofs, der sich nicht nur am HSV und der Dortmunder Borussia orientiert, sondern auch noch Schalke 04 und Platz drei als Eintrittskarte in die Champions League im Visier hat. Zehn Punkte Rückstand schrecken Allofs nicht ab – doch ob Werder das tatsächlich schaffen kann? „Die Antworten darauf, müssen wir in den nächsten Wochen geben“, sagt er. Beispielsweise am Samstag gegen den VfB Stuttgart – „oder auch erst an den letzten beiden Spieltagen“, so der Werder-Boss. Dann heißen die Gegner Schalke und HSV…

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