Werder-Neuzugang Zlatko Junuzovic vorgestellt

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Bremens Neuzugang, der österreichische Nationalspieler Zlatko Junuzovic, hält am Montag gemeinsam mit Werder-Trainer Thomas Schaaf (l) und Geschäftsführer Klaus Allofs während einer Pressekonferenz zu seiner Vorstellung sein neues Trikot im Weserstadion in Bremen. Der Mittelfeldspieler kommt von Austria Wien.

Bremen - Gestern Abend kam Werders Neuzugang Zlatko Junuzovic in Bremen an. Heute wurde der 24-jährige Österreicher offiziell auf einer Pressekonferenz im Weserstadion vorgestellt.

"Beide Daumen hoch", erklärte Clubchef Klaus Allofs in Bezug auf den medizinischen Check, den Junuzovic heute ohne Beanstandung absolviert hatte.

"Wir wollen besser werden und unsere Qualität erhöhen. Und das haben wir mit Zlatko Junuzovic erreicht ", begründete Klaus Allofs den Transfer des Mittelfeldmanns, der von Austria Wien an die Weser wechselt.

Erstes Werder-Training für Junuzovic

Erstes Werder-Training für Junuzovic

Trainer Thomas Schaaf äußerte sich lobend über Junuzovic Stärken am Ball und verriet auch gleich den Spitznamen des Neuzugangs: "Zladdi verfügt über ein gutes Kombinationsspiel, ist technisch sehr stark." Er könne aktiv was mit dem Ball anfangen, habe aber auch das Auge für den Nebenmann. "Das passt sehr gut zu uns." 

Für Zlatko Junuzovic ist der Wechsel zu Werder Bremen ein wichtiger Schritt in seiner Karriere. "Ich muss mich hier erstmal beweisen. Wie es läuft, werden wir in den nächsten Spielen sehen, ich bin sehr positiv darauf eingestellt." Jetzt wolle er sich täglich "reinhauen", damit diese Gefühl auch bleibe. "Die deutsche Liga ist eine starke Liga, in der ich mich beweisen möchte. Eine Herausforderung, die ich gerne annehme und auf die ich mich freue."

Dass Junuzovic nun schon den Beinamen „Ösi-Özil“ verpasst bekommt, sei „schmeichelhaft“, aber nicht neu. Schon 2009, als er mit der Wiener Austria in der Europa League gegen Werder und Özil spielte (2:2 und 2:0 aus Bremer Sicht), kam das naheliegende Wortspiel auf. Dass er jetzt wieder zum „Ösi-Özil“ gemacht wird, nimmt er emotionslos hin: „Ich habe jetzt erstmal größere Aufgaben, als daran zu denken, welchen Namen mir die Medien verpassen.“

Morgen schließt sich das Fenster der Winter-Transferperiode. Ob Werder noch mehr Spieler verpflichten wird, wollte Allofs nicht sagen. „Das kann ich jetzt nicht beantworten“,  sagte er. Konkrete Angebote anderer Vereine für Werder-Spieler gäbe es umgekehrt aber nicht.  lor

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