Allofs: Werder muss sparen

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Klaus Allofs macht deutlich: Werder muss sparen

Bremen (kni) - Wie sich die Zeiten ändern: Es ist gar nicht lange her, da wurde vor Duellen zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern München darüber debattiert, ob die beiden Clubs mittlerweile auf Augenhöhe sind.

Werder-Sportchef Klaus Allofs wähnte die Bayern dann zwar immer noch in einer finanziell anderen Liga, aber seinen eigenen Verein zumindest auf einem guten Weg. Doch den haben die Bremer verlassen. Allofs machte gestern deutlich: Werder muss sparen.

Deshalb zieht sich auch die Verpflichtung von Claudio Pizarro seit Wochen hin. Werder kann sich mit dem FC Chelsea einfach nicht einigen. „Wir haben nun einmal keinen Abramowitsch und können nur das Geld ausgeben, das wir einnehmen“, verteidigte Allofs seine defensive Transferpolitik mit dem Verweis auf Chelseas schwerreichen Clubboss. Außerdem würden in dieser Saison die Einnahmen aus der Champions League fehlen. Das könne auch nicht durch Transfereinnahmen wie beim Wechsel von Diego zu Juventus Turin kompensiert werden, so Allofs: „Wer sich die Steuern und die Gehälter anschaut, die wir zahlen müssen, der sieht: Wir müssen mit spitzem Bleistift agieren.“

Beim Poker um Pizarro wird deshalb mit den Engländern um jeden Cent gefeilscht – und parallel schon wieder etwas für die Einnahmeseite gemacht. Wie diese Zeitung erfuhr, gab es mit dem AS St. Etienne bereits Gespräche über einen Verkauf von Boubacar Sanogo. Der Stürmer soll einem Wechsel in die französische Liga zugestimmt haben. Aber alles ist abhängig von der Personalie Pizarro. Rein sportlich gesehen würde Werder mit dem Peruaner sicher etwas Boden zu den Bayern gut machen.

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