Mehmet Ekici muss zuschauen

Bremen. Bissig, wendig, schnell – und treffsicher: Mehmet Ekici, Werders Neuzugang und Hoffnungsträger für die Kreativabteilung im Mittelfeld, machte gestern im Training Appetit auf mehr.

Die mehr als 200 Zuschauer erkannten bei „Memo“ keinen Hinweis mehr auf die Adduktorenprobleme, die ihn noch am vergangenen Dienstag zur vorzeitigen Abreise aus dem Trainingslager in Donaueschingen veranlasst hatten. So viel zu den guten Neuigkeiten. Die schlechten: Auch heute Abend im letzten Test gegen Olympiakos Piräus um 19 Uhr in Meppen wird der 21-Jährige nicht auflaufen.

„Das kommt noch zu früh für ihn“, legte sich Trainer Thomas Schaaf fest. Ob der Ex-Nürnberger am Sonnabend im Pokal-Erstrundenspiel beim 1. FC Heidenheim dabei ist, ließ der Chefcoach ebenfalls offen: „Wir müssen erstmal sehen, wie er in den nächsten Tagen reinkommt.“ Unter anderem wegen dieser Personalie sieht Schaaf die heutige Partie gegen Piräus keinesfalls als Generalprobe für die erste Pflichtspiel-Elf an: „Wir haben ganz vernünftig trainiert, aber wir werden noch bei gewissen Dingen nachbessern müssen. Wir sind immer noch auf dem Weg.“

Training am Montag

Werder-Training am Montag

Und es gelte abzuwarten, ob sich das Lazarett bis zum Liga-Start lichtet. „Das sind die wichtigsten offenen Fragen“, unterstrich der 50-Jährige. Da muss die „K-Frage“ – obwohl bisher ebenfalls unbeantwortet – zurück stecken: „Wir wissen noch nicht, wer in der neuen Saison Kapitän wird. Und ich habe mir dafür auch kein zeitliches Limit gesetzt“, schilderte Schaaf. „Aber wir werden schon einen finden.“

ck

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