Spaß auf dem Schlitten und im Sand

Werder macht mal „blau“

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Beim Baggern im Sand taten sich vor den Augen von Trainer Robin Dutt Sebastian Prödl und Johannes Wurtz als die größten Talente hervor.

Zell - Eigentlich will Werder wieder in höhere Gefilde klettern. Aber gestern ging es bergab – und zwar rasant. Die Profis hatten am Nachmittag trainingsfrei und nutzten die Gelegenheit für reichlich Action abseits des Fußball-Platzes.

Erst war die Sommer-Rodelbahn in Zell am Ziller das Ziel, dann die Beachvolleyball-Plätze. Beim Baggern im Sand taten sich vor den Augen von Trainer Robin Dutt Sebastian Prödl und Johannes Wurtz als die größten Talente hervor. Beim Rodeln hatte Dutt gefehlt („Ich habe nur die Zeit zur Verfügung gestellt, den Rest hat die Mannschaft gemacht“), dafür war Damir Buric dabei – und der Co-Trainer gab das Motto für die 1450 Meter lange Strecke mit Wellen, Jumps, Steilkurven und Kreiseln aus: „Wer bremst, verliert…“ Also wurde nicht gebremst – obwohl: „Einige hatten am Anfang ein bisschen Angst“, meinte Mittelfeldmann Mehmet Ekici: „Aber ich habe gleich Vollgas gegeben.“ Mit Özkan Yildirim bildete er den Bob Türkei I. Vielfahrer war aber Eljero Elia, der zuletzt mit gleichermaßen verdutzten wie begeisterten Kindern zu Tal raste.

Werder auf der Sommerrodelbahn

Werder auf der Sommerrodelbahn

Fazit des Nachmittags: „Es hat echt Spaß gemacht“, so Ekici. Die Abwechslung hatte sich das Team auch verdient, sagte Sportchef Thomas Eichin: „Alle haben gut gearbeitet, dann sollen sie auch mal was anderes als Rasen sehen.“

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