Werder lässt seinen Problemprofi angeblich ablösefrei ziehen

Feyenoord greift zu: Elia verabschiedet sich schon

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Eljero Elia

Bremen/Rotterdam - Es ist vollbracht – jedenfalls fast! Eljero Elia hat in Feyenoord Rotterdam einen neuen Verein gefunden. Der 28-Jährige steht unmittelbar vor einem Wechsel in seine niederländische Heimat. Gestern erschien Elia schon nicht mehr zum Training der U23, in die er von Werder „versetzt“ wurde.

Er hatte die Erlaubnis bekommen, sich in Rotterdam um den Wechsel zu kümmern. Niederländische Medien berichteten, er habe schon den Medizincheck absolviert. Später am Tag verschickte Elia dann in sozialen Netzwerken eine eindeutige Nachricht. „Last day in Bremen“ (Letzter Tag in Bremen) schrieb er.

In Rotterdam trifft er auf einen alten Freund und Kollegen als Trainer. Giovanni van Bronckhorst gehörte 2010 wie Elia zu jenem Team, das in Südafrika das WM-Finale gegen Spanien 0:1 verlor. Nun funktioniert eine alte Connection, und Feyenoord greift bei Elia zu. Die Bremer lassen den Großverdiener (2,5 Millionen Euro jährlich) trotz des noch bis 2016 laufenden Vertrages angeblich ablösefrei ziehen, würden aber an einem eventuellen Weiterverkauf partizipieren. Zu Jahresbeginn hatte Geschäftsführer Thomas Eichin noch von einer Millionen-Ablöse geträumt, jetzt gilt: Hauptsache weg.

Obwohl die Signale gestern eindeutig waren, blieb Werder-Sportdirektor Rouven Schröder in der Angelegenheit reserviert. Mit Elia sei man schon „mehrmals in ähnlichen Bereichen“ gewesen, erklärte er. Letztlich hat immer irgendetwas nicht gepasst. Diesmal bewege sich aber vieles „in die richtige Richtung“.

Elia und Obraniak im U23-Training

Im Fall Ludovic Obraniak lässt sich das nicht behaupten. Zweitligist 1860 München ist zwar an dem Franzosen (30) interessiert, doch in der Führungsetage der Löwen geht es nach dem Rücktritt von Sportdirektor Gerhard Poschner drunter und drüber. Was auch zu Verwirrungen in der Nachrichtenwelt führt. Gestern meldete der „kicker“ bereits, der Obraniak-Deal sei geplatzt. Der „Münchner Merkur“ berichtete hingegen, der Transfer stehe vor dem Abschluss. Und was sagt Schröder? „Die Sachen müssen konkret werden. Das ist nicht der Fall.“

csa

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