Werder-Kapitän bei „Wappen von Bremen“

Kapitän Fritz tauft „Fritz“

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Maritimer Auftritt: Werder-Kapitän Clemens Fritz tauft das neue Vereinsboot der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ – und zwar auf den Namen „Fritz“.

Bremen - Von Thomas Kuzaj. Zu einem Kapitän gehört ein Schiff, keine Frage. Und zu Werder-Kapitän Clemens Fritz? Nun, der hatte dieser Tage einen wichtigen Termin bei der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“, kurz SKWB. Und, ja, es ging um die Bundesliga. Nicht um die Fußball-Bundesliga allerdings, sondern um die erste Segel-Bundesliga.

Dort will sich die Segelkameradschaft in ihrer zweiten Saison etablieren, wie es Sprecherin Frauke Windolph formuliert. Dieses Ziel im Blick, hat die Segelkameradschaft jüngst eine neue J70 angeschafft. „Die J70 ist das Boot, auf dem die Regatten der ersten Segel-Bundesliga ausgetragen werden“, heißt es weiter. Das Schiff weise „jollenähnliche, sportliche Segeleigenschaften auf“. An Bord sind jeweils vier Segelsportler.

„Die SKWB hat sich zum Kauf dieses Bootstyps entschieden, um mit dem wachsenden Leistungsniveau in der ersten Segel-Bundesliga mithalten zu können – aber auch, weil sich dieses Boot aufgrund des einfachen Handlings, Transports sowie Auf- und Abbaus hervorragend als Jugendboot eignet“, so Jochen Orgelmann, Vorsitzender der Segelkameradschaft.

Und Clemens Fritz, der Fußballer? Er hat die neue J70 jetzt getauft – im Rahmen des Saison-Auftaktessens im Segelclub Niedersachsen-Werder und auf den schönen Namen „Fritz“, der zugleich an einen alten Förderer des Segelprojekts erinnert.

Ein männlicher Taufpate für ein Schiff? Das ist selten, in diesem Fall aber nicht allein wegen des Kapitänsamts, sondern ja schon wegen des Schiffsnamens ausgesprochen passend. Bei der Segelkameradschaft heißt es: „Clemens Fritz ist selber schon einmal gesegelt – und er ist ein würdiger Repräsentant für Deutschlands bekannteste Bundesliga.“

Und weiter: „Die größten Parallelen zwischen Fußball und Segeln bestehen wohl darin, dass es sich bei beiden Sportarten um Mannschaftssportarten handelt, bei denen in kritischen Situation die Psyche eine große Rolle spielt und die gemeinsame Leistung des Teams stärker sein muss als die von einzelnen Individuen.“

Christoph Peper, Teammanager der SKWB-Bundesligacrew: „Wir wollen konstantere Leistungen als im vorigen Jahr zeigen und uns in der ersten Liga ‚festbeißen’, um beim Finale in Hamburg ohne Abstiegsangst antreten zu können.“

Bis zur ersten Regatta in Tutzing am Starnberger See (1. bis 3. Mai) wird nun noch fleißig mit „Fritz“ trainiert. Mit dem Boot, versteht sich. Der Taufpate Fritz hat ja am Wochenende einen Termin im Weserstadion. Mit Hamburgern...

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