Werder gönnt Reutlingen nur wenig Gold – 3:1

Tim Borowski traf in Reutlingen zur Führung.

Reutlingen · Der erste Pokal für die Werder-Vitrine in dieser Saison ist da! Gestern Abend gewannen die Bremer beim SSV Reutlingen mit 3:1 (3:1), holten den „Targobank-Cup“ und den vierten Sieg im vierten Test. Überzeugend war der Auftritt jedoch nicht.

Gastgeber Reutlingen, einst in der 2. Bundesliga und mittlerweile nach einem Insolzvenzantrag im März in die Oberliga Baden-Württemberg (5. Liga) zwangsabgestiegen, durfte sich hingegen gleich mehrfach freuen. Über den prominenten Testspielgegner, über 5 600 zahlende Zuschauer im „Stadion an der Kreuzeiche“, über ein gutes Ergebnis – und sogar über „goldene Zeiten“, wenn auch letztlich wegen der relativ geringen Trefferanzahl nicht ganz so üppige. Werders Hauptsponsor hatte dem klammen Club für jedes eigene Tor zehn Gramm Gold (Wert etwa 390 Euro) versprochen. Und die fünf Gramm pro Werder-Treffer wanderten ebenfalls in die Reutlinger Schatulle.

Bilder vom Spiel gegen Reutlingen

Werder besiegt Reutlingen 3:1

Überraschend war, dass zuerst zehn Gramm aufgerufen wurden. Andreas Rill brachte den SSV in der 14. Minute in Führung. Werder kam hingegen nur allmählich in Gang. Die wenigen Chancen machte Reutlingens Keeper Patrick Gühring zunichte. Beim 1:1 durch Aaron Hunt (21.) war er dann zum ersten, aber nicht zum letzten Mal geschlagen. Tim Borowski (36.) besorgte das 2:1, Marko Arnautovic das 3:1 (39.). Alle drei Tore hatte Hugo Almeida mustergültig aufgelegt.

Der Portugiese blieb dann in der Kabine – und mit ihm die gefährlichen Ideen. Werder hatte nach der Pause lange Zeit kaum gute Gelegenheiten mehr. Die Reutlinger dagegen witterten gegen platt wirkende Bremer ihre Chance auf noch mehr Gold. Werder-Keeper Felix Wiedwald verhinderte dies aber mit einigen Paraden. „Die Belastung fängt an, anzuschlagen“, hatte Werder-Trainer Thomas Schaaf eine Erklärung für den matten Auftritt in der zweiten Hälfte parat: „Die Spieler werden langsam müde.“

Werder: Wiedwald, Fritz (66. Corzo), Prödl, Pasanen, Perthel (66. Barros), Niemeyer (46. Kroos), Bargfrede, Borowski, Hunt (58. Thy), Arnautovic (58. Ayik), Almeida (46. Rosenberg).

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