Werder-Frauen empfangen den amtierenden Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt / Vater Thomas schaut auf „Platz 11“ zu

Pia Wolter: „Wir sind nicht nur das Kanonenfutter“

Bremen - Einer noch, dann sind die drei Schwergewichte der Bundesliga fürs Erste überstanden: Am Sonntag (11 Uhr) empfangen die Werder-Fußballerinnen auf „Platz 11“ den Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt – und hoffen erneut auf eine gute Kulisse. Wie zuletzt beim Spiel gegen die Bayern, als 1400 Zuschauer kamen.

Pia Wolter

Dass es gegen den titelreichsten Club der Liga wieder auf eine gute Defensive ankommen wird, ist kein Geheimnis. Da spielt es auch keine Rolle, dass der FFC gerade aufgrund der Champions League englische Wochen absolviert – meint Werders Mittelfeldspielerin Pia-Sophie Wolter. „Ich denke, das Spiel wird ähnlich wie gegen die anderen beiden Topteams. Wir müssen es wieder mit 100 Prozent angehen und wollen versuchen, es Frankfurt so schwer wie möglich zu machen.“ Gegen DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg und Meister FC Bayern hat das trotz der Niederlagen (0:2) ganz ordentlich geklappt, zuletzt sorgten die Aufsteigerinnen dann mit dem 2:2 gegen SC Freiburg für eine Überraschung. Für die erst 17-jährige Stammspielerin und Tochter des Ex-Werder-Profis Thomas Wolter fällt die Bilanz nach fünf Spieltagen im Oberhaus positiv aus: „Ich denke, wir haben auf jeden Fall gezeigt, dass wir in die Liga gehören und nicht nur das Kanonenfutter sind, wie einige vor der Saison gesagt haben.“

Auf „Platz 11“ zu spielen, ist für Wolter übrigens etwas Besonderes. Hierhin hat sie früher mit ihrem Zwillingsbruder den Vater oft begleitet, als er U23-Trainer war. „Deswegen ist es umso schöner, dass ich da jetzt auch mal spielen darf“, sagt sie lachend. Vater Thomas schaut natürlich zu. Analysen aber, sagt die Tochter, gebe es nur auf Nachfrage. „Ihm war es eigentlich immer wichtig, dass wir selber die Erfahrungen machen, und dass er sich nicht einmischt, nur weil er mal Bundesligaprofi war.“

asl

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung

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