Werder fragt sich: Wo bleibt nur Abdennour?

Aymen Abdennour

Werder-Bremen - DUBAI · Er war als Testspieler für die Woche in Dubai fest eingeplant. Doch bis gestern Abend gab es von Aymen Abdennour noch keine Spur.

Werder wartet weiter auf den 20 Jahre alten Tunesier, der das durch den mehrwöchigen Ausfall von Sebastian Boenisch (Knieoperation/Pause bis mindestens Mitte Februar) entstandene Loch auf der linken Abwehrseite stopfen soll. „Er könnte eine Lösung sein“, bekräftigte Geschäftsführer Allofs. Allerdings: Wenn Abdennour auch heute nicht in Dubai auftaucht, wird es nichts mit einem Transfer. „Sollte es nicht möglich sein, dass er bei uns mittrainiert, werden wir ihn nicht verpflichten“, erklärte Allofs.

Diese Aussage (oder Drohung?) richtet sich an den Club Etoile Sportive du Sahel, Noch-Arbeitgeber des Spielers. Weil Abdennour im Dezember bereits ein mehrtägiges Probetraining in Bremen absolviert hat, will der Verein ihn nicht erneut zur Begutachtung freistellen, sondern direkt verkaufen. Ende offen.

Dass Werder bei der Suche nach einem Linksverteidiger auf einen jungen Spieler wie Abdennour und nicht auf einen erfahrenen Mann zurückgreifen will, hat zwei Gründe. Erstens: Es fehlen im Budget angeblich die finanziellen Mittel für einen Akteur mit nachgewiesener internationaler Klasse. „So ein Spieler kostet eine Menge Geld, und eine Menge Geld haben wir nicht“, so Klaus Allofs. Zweitens: Sebastian Boenisch soll die Erstbesetzung bleiben. „Wir wollen ihm niemanden vor die Nase setzen und die Tür für ihn zuschlagen. Wir haben die Entscheidung getroffen, dass wir ihn weiterentwickeln und zum Nationalspieler machen wollen.“

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