„Schmolle“ hat's geschafft

Gelsenkirchen (ck). Fünf Stunden vor dem Anpfiff „auf Schalke“ hatte „Schmolle“ noch genug Zeit für ein kurzes Radio-Interview.

Denn Stefan Schmonsees war zu diesem Zeitpunkt nur vier Kilometer von seinem großen Ziel entfernt, „aber mit reichlich Blasen am linken und am rechten Fuß“, wie der 41-jährige Werder-Fan den Radio-Einslive-Moderatoren Simon Beeck und Andreas Bursche verriet. Die Blessuren verwundern kaum, denn „Schmolle“ war aus seinem Heimatort Hollen im Landkreis Cuxhaven zu Fuß (!) in den Ruhrpott gereist, um sich das gestrige Spiel „seiner“ Grün-Weißen bei den Königsblauen in der Arena anzusehen.

Der Grund für diese fast zweiwöchigen Strapazen über am Ende mehr als 310 Kilometer war eine verlorene Wette (wir berichteten).Doch die Qualen lohnten sich offenbar: Das Nordlicht traf unterwegs viele nette Leute, und am Freitagabend hatte er die Gelegenheit, Schalke-Legende Youri Mulder kennenzulernen.

Gestern begann der Tag für den Unermüdlichen bereits um sieben Uhr – mit dem ersten Interview, dem noch einige folgen sollten. „Überhaupt ist die Presse auf den letzten Metern sehr interessiert: Radiosender melden sich bei mir im Minutentakt“, berichtete „Schmolle“ gestern in seinem Internet-Blog.

Am Ende des Radio-Interviews nervte Moderator Bursche mit einer Frage, die „Schmolle“ schon oft in den letzten zwei Wochen gehört hatte. Doch der Wanderer in Werder-Kutte stellte klar: „Nein, Fisch habe ich nicht mit hierher gebracht!“

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