Werder-Fan halb totgeschlagen - sieben Arminia-Anhänger hinter Gittern

Bremen / Bielefeld - Das Opfer wurde halb totgeschlagen: Für den besonders brutalen Überfall auf einen Werder-Bremen-Fan in Bielefeld sitzen jetzt sieben Arminia-Anhänger hinter Gittern.

Zwei Männer waren direkt nach der Tat am vorigen Wochenende wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft gekommen. Fünf andere Männer wurden am Donnerstag verhaftet und wegen Beihilfe zum Mordversuch eingesperrt. Die Ermittler haben ein Video von dem überfall ausgewertet und weitere Verdächtige ausfindig gemacht. Es seien mehrere Wohnungen in Ostwestfalen-Lippe durchsucht worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Das Opfer sei „unverändert in einem lebensbedrohlichen Zustand“, sagte ein Polizeisprecher.

Der 26-Jährige hat eine Hirnblutung erlitten. Er und zwei weitere Bremen-Fans waren am Samstag nach dem Drittliga-Fußballspiel zwischen Arminia Bielefeld und Werder Bremen II (1:0) überfallen worden. Die Angreifer sollen unvermittelt auf eine Gruppe friedlicher Bremen-Anhänger eingeschlagen haben, die auf dem Weg zum Bahnhof waren. Dabei wurde mit großer Wucht gegen die Köpfe von zwei am Boden liegenden Werder-Fans getreten. Zwei Polizeibeamte in Zivil griffen ein und filmten die Angreifer. Insgesamt gibt es zwölf Tatverdächtige. Vier von ihnen bleiben vorerst auf freiem Fuß. Einen sucht die Polizei noch mit Haftbefehl. dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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