Und Dutt weiß, wo der Weg enden soll

Werder erreicht die ersten Ziele

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Robin Dutt ·

Bremen - Zwei Formulierungen fallen fast immer. Egal, wen man bei Werder fragt. „Wir sind auf einem guten Weg“ oder „Wir haben einen schwierigen Weg vor uns“, sagen sie gerne. Aber was heißt das genau? Wo steht Werder denn nun, welche Schritte sind die Profis schon gegangen – und wo endet dieser Weg?

„Wo wir irgendwann mal landen, kann ich nicht prognostizieren. Wir denken im Heute und gucken nicht, was in drei Wochen ist“, sagt Thomas Eichin. Der Sportchef glaubt jedoch, dass einige Etappenziele schon erreicht sind. Trainer Robin Dutt habe sich mittlerweile ein wichtiges Bild über jeden einzelnen Spieler und dessen Stärken und Schwächen gemacht. „Das war ein wichtiger Schritt“, meint Eichin. Zudem sei Werder nun – wenn auch noch nicht über 90 Minuten – „in der Lage, attraktiven Fußball zu spielen. Das hat man in der ersten Halbzeit gegen Nürnberg gesehen.“ Und auch die Integration der Neuzugänge klappe gut. „Wir sind mit allen sehr zufrieden“, betont Eichin, „aber wir müssen insgesamt noch viel und hart arbeiten.“

Dutt freut sich vor allem über die Fortschritte im taktischen Bereich: „Gegen Nürnberg hat am Anfang ein Rädchen ins andere gegriffen. Viele Dinge waren da auch sichtbar für alle, die dachten: ,Oh, da klappt ja der Spielaufbau besser, das Flügelspiel ist besser, das Zentrum variabler. Und sie haben mehr Torchancen‘. Am Ende unseres Weges kann nur attraktiver Offensivfußball stehen. Nur mauern geht nicht.“

Mittelfeldmann Zlatko Junuzovic, der nach überstandener Verletzung ein ordentliches Startelf-Comeback gab, macht die aktuelle Entwicklung hörbar Mut: „Wenn wir weiter frech nach vorne spielen, werden wir demnächst einige Punkte holen.“ Hinter den Top-Teams Bayern, Dortmund und Leverkusen ist „der Rest der Liga auf Augenhöhe und in Reichweite. Wenn du deine Aufgaben erfüllst, kannst du überall punkten, auch auswärts“, meint Junuzovic. Die nächste Chance dazu bietet sich für Werder am Samstag in Stuttgart. · mr

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