Werder in der Einzelkritik

Wolf stark, Kroos unsichtbar

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Raphael Wolf: Einmal war er schon geschlagen. Nachdem Yunus Malli den Werder-Keeper bereits umkurvt hatte, traf der Mainzer aus spitzem Winkel nur das Außennetz (35.). Es war die heikelste Situation für Wolf, der in der Folge bei einem Kopfball von Ja-Cheol Koo (56.) und einem Freistoß von Johannes Geis stark reagierte. Insgesamt eine sichere Vorstellung mit wenigen echten Prüfungen. Note 2,5
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Theodor Gebre Selassie: Fleißig war er, der Rechtsverteidiger. Lief viel (11,23 Kilometer, 28 Sprints – beides die zweitbesten Werte im Team) und gewann auch viele Zweikämpfe (21). Aber im Spiel nach vorne ohne Überraschungen, seine Aktionen verpufften – bis zur Nachspielzeit. Da fand seine Hereingabe Fin Bartels, der fast noch das Siegtor erzielt hätte. Für Gebre Selassie war der Beinahe-Assist ein spätes Highlight. Note 4
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Sebastian Prödl: Der Innenverteidiger begann unsicher und mit einem schluderigen Fehlpass. Steigerte sich aber – leider auch die Anzahl der Fouls betreffend. Folge: Prödl sah seine fünfte Gelbe Karte, muss deshalb gegen den VfB Stuttgart zuschauen. Note 3,5
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Jannik Vestergaard: Die erste Bremer Offensivaktion war sein Werk. Der Kopfball landete aber genau in den Armen von Mainz-Schlussmann Karius (13.). Fortan trat Vestergaard nur noch in seiner Hauptrolle als Verteidiger in Erscheinung. Ließ Gefahr oft dank seines guten Stellungsspiels gar nicht erst aufkommen. War auch zur Stelle, als Malli Wolf umdribbelt hatte. Vestergaard drängte den Mainzer entscheidend ab und blockte in einer anderen dessen gewiss nicht harmlosen Schuss (76.). Note 3
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Janek Sternberg: Eine Leistung mit Extremen. Er war der Mann mit den meisten gewonnenen Zweikämpfen (22) und den meisten Sprints (34) sowie den meisten Ballbesitzphasen (64) und den meisten Flanken (6). Und doch: Sternberg leistete sich gefährliche Ballverluste, selten wirkte er souverän. Profilierte sich in anderen Situationen aber auch mit einem kompromisslosen Einsteigen. Kommentar Skripnik zur Leistung des letzten verbliebenen Linksverteidigers: „Ich bin froh, dass er keinen großen Fehler gemacht hat.“ Note 4
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Philipp Bargfrede: Mit seiner Zweikampfquote (nur 44 Prozent gewonnen) konnte er nicht hausieren gehen. Und doch war Bargfrede im Mittelfeld ein ganz wichtiger Baustein, weil er Ruhe ausstrahlt, Sicherheit auch dann noch vermittelt, wenn die eigenen Aktionen daneben gehen. Note 3,5
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Fin Bartels: Hatte in der Nachspielzeit die Riesenchance, das Spiel doch noch für Werder zu entscheiden. Aber es passte zu seiner Leistung, dass er – obwohl unbedrängt – neben das Tor schoss. Bei dem wie immer emsigen Mittelfeldmann, der diesmal rechts aufgeboten worden war, ging speziell in der zweiten Halbzeit einiges schief. Bartels kam insgesamt nicht zur Entfaltung. Note 4
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Felix Kroos: Lange beinahe unsichtbar. Kroos fiel als Junuzovic-Vertreter im linken Mittelfeld so gut wie überhaupt nicht auf – trotz einer guten Passquote von 78 Prozent angekommener Bälle. Erst gegen Ende der Partie etwas präsenter. Note 5

Werder Bremen und Mainz 05 trennten sich am 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga torlos. Bei den Grün-Weißen lieferte nur Torhüter Raphael Wolf eine gute Partie ab. Die Einzelkritik.

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