Sieg gegen Hoffenheim: Werder in der Einzelkritik

1 von 14
Raphael Wolf: Ein Held mit Handschuhen. Wolf wehrte den Elfmeter von Salihovic ab (85.), rettete so den 2:1-Vorsprung. Es war sein erster gehaltener Strafstoß in der Bundesliga und eine Tat, von der es in Kürze heißen wird, dass sie Werder den Klassenerhalt gebracht hat. Schon zuvor mit einer guten Parade gegen Firmino (37.). Beim Gegentor dagegen zu zögerlich beim Rauslaufen. Note 2
2 von 14
Clemens Fritz (bis 64.): Kein guter Tag für den Kapitän. Erst drehte ihm Firmino mehrfach Knoten in die Beine, dann wurde er von Mitspieler Bargfrede umgesenst. Fritz blieb lange liegen, ließ sich dann vom Platz führen. Den Rest des Spiels verfolgte er mit dick bandagiertem linken Knie. Erste Diagnose: Wohl nur eine Prellung. Note 4
3 von 14
Sebastian Prödl: Nur beim frühen Gegentor nicht im Bilde, als er das Abseits aufhob. Danach ohne weiteren Fehler – im Gegenteil: Prödl gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe, überzeugte zudem mit gutem Stellungsspiel und war der große Stabilisator in der Viererkette, die einige Zeit brauchte, um sich auf die Hoffenheim-Wirbler Firmino und Volland einzustellen. Note 2
4 von 14
Luca Caldirola: Ließ Volland beim frühen Rückstand entwischen. Ein Einzelfall, wie sich herausstellte. Caldirola zeigte in den restlichen 87 Minuten eine solide Leistung. Note 3
5 von 14
Santiago Garcia: Himmel, Hölle und wieder zurück – das alles in nur sieben Minuten. Erst traf Garcia zum wichtigen 2:1 (78.), dann brachte er die Führung in Gefahr, als er Modeste elfmeterreif foulte und wieder der Jubel, als Wolf den Strafstoß parierte (85.). Festzuhalten bleibt deshalb: Wie schon bei seinen Toren zum 3:2 über Hannover 96 und 1:0 über Bayer Leverkusen hat erneut ein Garcia-Treffer eine Partie entschieden. Ohne die drei Tore des Argentiniers hätte Werder wohl sechs Punkte weniger auf dem Konto. Note 2,5
6 von 14
Philipp Bargfrede: Eine Klasse-Partie des „Sechsers“ – und das lag nicht nur an seinem Gewaltschuss zum 1:1 (18.). Niemand führte so viele Zweikämpfe wie Bargfrede (34), niemand gewann so viele (22). Im defensiven Mittelfeld ackerte der 25-Jährige für Zwei. Note 2
7 von 14
Theodor Gebre Selassie: Was machte der Junuzovic-Ersatz? Klar, er machte es wie sonst Junuzovic und lieferte mit 11,77 Kilometern den Top-Wert in der Kategorie Laufdistanz und mit 40 den Top-Wert in der Kategorie Sprints. Doch das sagt nicht viel über sein Spiel, das von Fehlpässen und einer verpassten Großchance (62.) geprägt war. Note 4
8 von 14
Cedric Makiadi: Bekam erneut den Vorzug vor Obraniak, kam aber auf dem Platz nicht über den Status eines Mitläufers hinaus. Note 4,5

Werder siegt klar gegen Hoffenheim mit 3:1. Hier die Noten unserer Sportredaktion.

Das könnte Sie auch interessieren

„Bremen Tattoo 2018“ in der ÖVB-Arena

„Tattoo“ ist die neue Musikschau Bremen. Bei der Premiere in der ÖVB-Arena zeigten 700 Künstler aus zehn Nationen ihr musikalisches Können. Der …
„Bremen Tattoo 2018“ in der ÖVB-Arena

Karneval: Bothel außer Rand und Band

Eine Ortschaft außer Rand und Band. Hier tobten am Sonnabend kleine und große, junge und jung gebliebene Narren umher. Was war geschehen? Ganz …
Karneval: Bothel außer Rand und Band

Ansgar geht baden und Matthias versaut die Prüfung: Bilder von Tag 3 im Dschungel

Ansgar geht baden und Matthias versaut die Prüfung: Bilder von Tag 3 im Dschungel

Neujahrsempfang der Stadt Syke

Um Vertrauen kreiste der Neujahrsempfang der Stadt Syke am Sonnabend im Ratssaal, garniert mit Wünschen, Standpunkten, fehlenden Umgangsformen, der …
Neujahrsempfang der Stadt Syke

Meistgelesene Artikel

Viel Lob, aber keine Punkte

Viel Lob, aber keine Punkte

Kohfeldts Ansage für die Mentalitäts-Monster

Kohfeldts Ansage für die Mentalitäts-Monster

Einzelkritik: Ausgerechnet Pavlenka patzt

Einzelkritik: Ausgerechnet Pavlenka patzt

Mögliche Aufstellung: Wieder mit Dreierkette gegen ein Top-Team?

Mögliche Aufstellung: Wieder mit Dreierkette gegen ein Top-Team?