1. Bundesligaspieltag bei Hertha BSC

Werder-Einzelkritik

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Raphael Wolf (Archivbild): In seiner erst zweiten Szene musste Werders Keeper bereits hinter sich greifen. Danach zweifacher Retter – einmal per Fußabwehr gegen Ronny (20.), dann im Herauslaufen gegen Schieber (22.). Auch sonst immer auf dem Posten. Note: 3
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Clemens Fritz (Archivbild): Der Rechtsverteidiger hatte auf seiner Seite alle Hände voll zu tun. Die Hereingaben zu beiden Berliner Toren kamen aus seinem Zuständigkeitsbereich. Dafür verhinderte er noch vor der Pause das 0:2, als er auf der Linie in einen Schuss von Peter Pekarik sprang. Im zweiten Durchgang ging der Kapitän öfter voran – mit entlastenden Soli und einem feinen Trick samt gefährlichem Pass auf Elia (73.). Note: 3,5
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Assani Lukimya: Werders Mann für die wichtigen Tore: In Strafraumstürmer-Manier warf sich der Innenverteidiger beim Freistoß von Zlatko Junuzovic ins Getümmel und traf zum 1:2 mit einer Mischung aus Kopf und Rücken. Auch sonst hatte der Kongolese oft die alleinige Lufthoheit. Bei Bremer Standards und aus dem Spiel heraus regelmäßig als Unruheherd mit vorn. Einsatzfreudig! Note: 2,5
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Luca Caldirola (Archivbild): Unauffälliger als sein Nebenmann Lukimya. Beim 0:1 zu spät, ansonsten hinten meist solide. Da musste das Aufbauspiel zurückstecken. Note: 4
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Santiago Garcia: Nach nun einem Jahr in der Bundesliga muss der Linksverteidiger sein argentinisches Temperament endlich bändigen: Beim Stoß gegen Hosogai hatte er in der 52. Minute Glück, dass er nicht vom Platz flog und seinem Team damit einen Bärendienst erwies. Danach riss er sich zusammen – gewann mehr Duelle. Robust, aber regelkonform. Musste auch selbst viel einstecken – wie beim rüden Foul von Wagner (77.). Note: 4
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Felix Kroos (bis 45.): Der defensive Mittelfeldmann wurde ein paarmal von Herthas Angriffen überrannt – war aber auch nicht so schlecht, dass er deswegen zur Halbzeit in der Kabine bleiben musste. Note: 4
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Zlatko Junuzovic: Mäßige erste Halbzeit des Österreichers – viel unterwegs, aber mit drei merkwürdigen Fehlpässen ohne Bedrängnis. Nach der Pause fühlte er sich in der Mittelfeld-Zentrale vor der Abwehr wohler: Ballgewinne, Tacklings, kluge Pässe – und die Freistoß-Vorlage zum Anschlusstor. Note: 3,5
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Cedrick Makiadi (bis 90.): Zwei Halbzeiten, zwei Gesichter: Bis zur Pause links offensiv eingesetzt, hatte der 30-Jährige mehrfach das Nachsehen. Danach als Abräumer in der Doppel-Sechs souveräner. Note: 3,5

Bremen - Mit einer starken kämpferischen Leistung hat sich Werder Bremen einen Punkt beim Gastspiel in Berlin gesichert. Besonders in der ersten Halbzeit offenbarten die Grün-Weißen allerdings deutliche Schwächen - die Spieler in der Einzelkritik:

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