Löw holt fünf Bremer / Weitere im Blickfeld

Auf dem Weg zu „Werder Deutschland“

Fühlt sich bestätigt: Klaus Allofs.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) · Der FC Bayern träumte einmal, der „FC Deutschland“ zu werden. Doch momentan scheint Werder Bremen den Münchnern in Sachen deutsche Nationalspieler den Rang abzulaufen. Von „Werder Deutschland“ ist schon die Rede.

Neun Spieler mit deutschem Pass standen beim 1:1 gegen Dortmund in der Startelf. In Tim Wiese, Per Mertesacker, Mesut Özil, Aaron Hunt und Marko Marin wurden fünf davon von Bundestrainer Joachim Löw für die anstehenden Länderspiele nominiert.

In Torsten Frings, Tim Borowski und Clemens Fritz warten noch drei weitere Kandidaten in Lauerstellung, Philipp Bargfrede spielt die EM-Quali mit der U 21. Fußball-Deutschland ist derzeit also fest in Bremer Hand.

„Wir haben immer gesagt, dass wir bei der Auswahl unserer Spieler auch darauf achten“, erklärte Werder-Sportchef Klaus Allofs, „das macht bei der Kommunikation vieles einfacher. Wir sind immer bestrebt, junge deutsche Spieler, auch aus dem Nachwuchs, einzubauen.“

Allerdings sei die Verpflichtung deutscher Spieler keine unbedingte Vorgabe. „Es muss passen, die Leistung muss stimmen“, meinte Allofs, „es darf kein Krampf sein. Egal, ob hinterher neun oder sechs in der Startformation stehen.“

Ohne Stars aus dem Ausland gehe es aber auch bei Werder nicht, betonte Allofs. „Wenn wir Spieler wie Pizarro, Naldo oder Almeida nicht hätten, würden wir nicht da sein, wo wir jetzt stehen“, erklärte der 52-Jährige.

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