Kruse soll gegen Chelsea spielen

Skripnik: „Werfen ihn sofort ins kalte Wasser“

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Werder-Coach-Skripnik

Bremen - Zu tief will sich Werder-Coach Viktor Skripnik vor der anstehenden Saison in Sachen Taktik noch nicht in die Karten schauen lassen. Am Freitag ließ der Ukrainer aber zumindest schon einmal wissen: „Wir werden Claudio Pizarro und Max Kruse häufig zusammen auf dem Feld sehen.“

Ob Skripnik die beiden Stürmer in seinen Gedankenspielen allerdings nebeneinander als echte Spitzen oder zum Beispiel Max Kruse etwas hängend hinter Pizarro eingeplant hat, wollte der 46-Jährige noch nicht sagen. Sicher ist dagegen, dass Kruse am Sonntag beim Testspiel gegen den FC Chelsea schon für die Grün-Weißen auflaufen soll: „Definitiv, wir werfen ihn sofort ins kalte Wasser“, sagte Skripnik, um anzufügen: „Max ist sehr professionell. Man sieht, dass er voll in der Vorbereitung steckt, er hat keinen Trainingsrückstand.“

Auch für Werders zweiten Neuzugang in dieser Woche, Lamine Sane, fand Skripnik lobende Worte: „Er war unser Wunschkandidat. Wir haben ihn intensiv beobachtet, er hat einen tollen Charakter, ist ein super Spieler.“ Zum Einsatz kommt der Senegalese am Sonntag aber noch nicht, das hatten die Bremer bereits bei seiner Verpflichtung am Donnerstag mittgeteilt. Neben den Verletzten wie Florian Grillitisch und Laszlo Kleinheisler werden gegen Chelsea zudem Santiago Garcia (muskuläre Probleme im Oberschenkel) Theodor Gebre Selassie (Sprunggelenkprobleme) und Thanos Petsos (Vorsichtsmaßnahme nach zurückliegenden Adduktorenproblemen) sicher fehlen. 

Auch für Aron Johannsson und Philipp Bargfrede kommt der Test noch zu früh. Das Duo hatte am Donnerstag erstmals seit Monaten wieder voll mit der Mannschaft trainieren können. Beide sollen in der kommenden Woche aber in jedem Fall mit ins Trainingslager nach Herzlake fahren. Dort will Skripnik sein komplettes Team beisammen haben, um taktische Dinge einzustudieren.
mr/mib

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