Werder-Coach Dutt setzt gegen reiche Hoffenheimer auf die Mentalität seines Teams

„Heute entscheidet nicht das Geld“

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Robin Dutt

Bremen - Es dürfte ein Dauerbrenner in dieser Saison werden: Werder-Coach Robin Dutt verweist erst auf die großen finanziellen Möglichkeiten des Gegners, dann auf den Sparzwang des eigenen Clubs, um dann kämpferisch festzustellen: „Heute entscheidet nicht das Geld, heute geht es Auge in Auge. Und da fällt mir kein Grund ein, warum die Mentalität nicht siegen könnte.“

Als vermeintlicher Goliath steht heute um 15.30 Uhr die TSG 1899 Hoffenheim auf dem Rasen des Weserstadions – und soll sich dabei schon etwas mulmig fühlen. Die Bremer wollen nämlich – anders als noch vor einer Woche in Berlin – von Anfang an Fußball mit Herz spielen, den Gegner attackieren und einschüchtern. Angestachelt von einem extrem motivierten Coach: „Von der Mentalität her sind wir in der Lage, jeden zu schlagen. Wir können alles raushauen, alles auf den Platz bringen. Egal, wie es steht, egal, gegen wen wir spielen, wir können alles raushauen und wir werden alles raushauen!“

„David“ Dutt scheint in seinem Feldzug gegen die Finanzmächte im Fußball nicht aufzuhalten zu sein. Er will es diesen Hoffenheim und Co.’s zeigen. Aber er zeigt nicht bösartig mit dem Finger auf diese Vereine. „Sie gehen einen super Weg, sie machen etwas aus ihren Möglichkeiten“, lobt Dutt und hebt Trainer Markus Gisdol und Manager Alexander Rosen hervor: „Ich schätze sie sehr, sie machen gute Arbeit.“ Und Dutt gesteht: „Jeder andere Trainer würde die Möglichkeiten auch in Anspruch nehmen.“

Ein bisschen Neid klingt dann doch durch, als der Werder-Coach die beiden Clubs vergleicht: „Sie konnten ihre Leistungsträger mit wahrscheinlich nicht weniger dotierten Verträgen halten – wie Volland und Firmino. Wir konnten Aaron Hunt nicht halten. Sie konnten die Positionen, die sie aus ihrer Sicht vielleicht nicht optimal besetzt gesehen haben mit einer kolportierten Summe von 15, 20 Millionen Euro verstärken. Jetzt werden wir sehen, wie sich das bemerkbar macht. Ich glaube, für ein Spiel darf das erstmal keine Auswirkungen haben.“

kni/ck

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