Werder-Chef Allofs: „Froh, dass es so deutlich war“

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Mönchengladbach - Werder Bremen ist im vermeintlichen Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach vorgeführt worden. Beim 0:5 hatten die Bremer keine Chance. Vor allem das Abwehrverhalten bereitet den Verantwortlichen wieder einmal Kopfzerbrechen.

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 Reus schießt Werder ab

Besser ein Desaster als eine knappe Niederlage - den fünf Gegentoren bei Borussia Mönchengladbach konnte Klaus Allofs tatsächlich noch etwas Positives abgewinnen. „Im Nachhinein bin ich froh, dass es so deutlich war“, sagte Werders Clubchef nach dem 0:5. Die Eindeutigkeit des Ergebnisses lässt tatsächlich keine Ausreden zu.

Die furiosen Aufholjagden wie zuletzt beim 3:2 nach 0:2-Rückstand gegen den 1. FC Köln haben manche Probleme der Bremer überdeckt. Aber nicht immer können Werder die Tore von Claudio Pizarro retten. „Wir haben in den letzten Tagen gesagt, dass es am seidenen Faden hängt“, kommentierte Allofs: „Heute ist der seidene Faden gerissen.“ Fünfmal haben die Bremer bereits einen Rückstand in dieser Saison aufgeholt, gegen Gladbach war das unmöglich.

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0:5 - Werder gerät in Gladbach unter die Räder

Die Verantwortlichen hoffen, dass die Eindeutigkeit des Resultats auch den Bremer Spielern endlich die Augen geöffnet hat. „Wir haben Weihnachtsgeschenke verteilt“, sagte Clemens Fritz einsichtig: „Was wir abgeliefert haben, gerade was unsere Defensiv-Arbeit angeht, das war eine Katastrophe. „Das ist nicht nur die Abwehr, das ist auch das komplette Mittelfeld.“ Vor allem auf der Sechser-Position, auf der sich wieder Philipp Bargfrede versuchen durfte, fehlt Werder derzeit ein Klassemann.

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