14 Städte kämpfen um 10 Plätze

EM-Spiele 2024 im Weserstadion? Senat beschließt Bewerbung

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Wird das Weserstadion Austragungsort der EM 2024? Bremen bewirbt sich um einen von zehn Startplätzen.

Bremen - Das Weserstadion soll ein Austragungsort für Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 werden. Diesen Beschluss fasste der Senat bei seiner Sitzung am Dienstag. Die Investitionen für die Stadt sollen sich auf 10,31 Millionen Euro belaufen.

Nun müssen die Bewerbungsunterlagen bis zum 10. Juli beim Deutschen Fußball Bund (DFB) eingereicht werden, heißt es in der Beschlussvorlage des Senats. Insgesamt 14 Städte, darunter Hamburg, Dortmund und Hannover, bewerben sich um zehn mögliche Standorte bundesweit. Diese Vorauswahl gibt der DFB am 15. September bekannt.

Von der Bewerbung überzeugt zeigt sich Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). Die Aufmerksamkeit, die Bremen als Austragungsort zuteil würde, wirke sich sowohl auf die sportliche als auch auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Hansestadt aus. „Menschen, die hier einkaufen, essen, übernachten“ ließen ihr Geld vor Ort, erklärte Günthner nach Radio-Bremen-Informationen.

Infrastruktur rund um das Weserstadion modernisieren

Wenn die Bewerbung erfolgreich wäre, müsste der Senat Millionen ausgeben, um die Infrastruktur rund um das Weserstadion zu modernisieren, geht aus der Vorlage des Senats hervor. Auch die Einrichtung einer Fanzone koste rund 3,5 Millionen Euro.

Die Bewerbung stößt auf breite Zustimmung aus der Politik, auch der Bremer Fußball-Verband sagte die Unterstützung zu. Lediglich die Linke kritisierte die hohen Kosten.

Neben dem DFB will sich auch der türkische Verband um die Ausrichtung des wichtigsten europäischen Fußballturniers bewerben. Die Entscheidung der Uefa fällt im September 2018.

jdw

Quelle: DeichStube

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