Ujah über Ostern in Nigeria

„Ich vermisse das“

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Anthony Ujah

Bremen - Werders 25-jähriger Stürmer Anthony Ujah spricht im Kurzinterview über Ostern in seiner Heimat Nigeria.

Anthony Ujah, Sie sind Christ – was bedeutet Ihnen Ostern?

Ujah: Seit ich in Europa bin, also seit 2010, feiere ich Ostern leider nicht mehr so wie in Nigeria. Aber meine Schwester ist gerade hier, wir fliegen am Wochenende vielleicht zu meinem Bruder nach England – also können wir Ostern endlich mal wieder etwas mehr feiern.

Wie wird denn Ostern in Nigeria gefeiert?

Ujah: Es ist das Ende der Fastenzeit. Und dieses Fasten ist gar nicht so einfach. Ich weiß noch genau, wie meine Mutter immer gesagt hat: Das darfst du nicht essen, das auch nicht. Deshalb sind alle an Ostern froh, dass es vorbei ist. Aber ich vermisse das auch, deshalb will ich irgendwann einmal zurück nach Afrika. Ich will diese besonderen Momente aus meiner Kindheit einfach noch mal erleben.

Werden in Afrika auch Ostereier gesucht?

Ujah: Nicht so viele (lacht). Ich glaube, das kommt aus Europa. Aber ich finde es ganz nett.

Sie würden trotzdem lieber Punkte für Werder finden, oder?

Ujah: Auf jeden Fall. Der Klassenerhalt mit Werder ist mein großer Wunsch für 2016.  kni

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