Mittelfeldspieler abgereist: Dienstag Rückkehr

Yatabare trauert um seinen Vater

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Sambou Yatabare erfuhr Mittwochmorgen vom Tod seines Vaters.

Leverkusen - Das war ein ganz, ganz trauriger Geburtstag für Sambou Yatabare: Am Morgen erfuhr Werder Bremens Mittelfeldspieler, der gestern 27 Jahre alt geworden war, dass sein Vater verstorben ist.

An einen Einsatz des Winter-Neuzugangs während des Abendspiels in Leverkusen war da natürlich überhaupt nicht mehr zu denken. Also ließen die Club-Verantwortlichen ihn schleunigst abreisen. Yatabare verließ noch am Vormittag das Mannschaftshotel in Richtung Paris. Dort wollte er sich mit seiner Familie treffen, um heute in seine Heimat Mali zu fliegen, wo der Vater lebte.

Auch Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin ging diese Nachricht ziemlich nahe. „Wir versuchen ihm natürlich, die volle Unterstützung zu geben, um mit dieser schwierigen Situation umgehen zu können“, versprach der Manager: „Unsere Anteilnahme gehört Sambou und seiner Familie.“

Am Dienstag wird der defensive Mittelfeldmann in Bremen zurückerwartet. Das Heimspiel gegen Hannover am Samstag verpasst er damit ebenfalls, doch an diese sportliche Schwächung verschwendete gestern bei den Bremern niemand einen Gedanken.

Für die gestrige Partie hatte Cheftrainer Viktor Skripnik Melvyn Lorenzen in den 18er-Kader nachnominiert. Am Mittag erreichte der eiligst aus Bremen angereiste 21-Jährige seine Teamkollegen im Rheinland. ck/kni

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