Nach Fehler gegen Bayer Leverkusen

Zuspruch für Lamine Sane

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Lamine Sane konnte im Spiel gegen Bayer Leverkusen nicht überzeugen.

Leverkusen - Es war schon ein großer Klops, den sich Lamine Sane da vor dem Leverkusener Siegtreffer geleistet hatte.

Doch die Werder-Profis trösteten nach der Partie ihren Kollegen und nahmen ihn in Schutz. „Es war eine scharfe Hereingabe. Lamine tut, was er kann. Der Ball rutscht ihm durch die Beine. Wir sehen das nicht als entscheidenden Fehler, es war ein Fehler des gesamten Teams“, meinte Thomas Delaney.

Und Maximilian Eggestein urteilte: „Ich würde Lamine da keinen großen Vorwurf machen. Der Platz war auch eklig zu bespielen, war sehr nass. Er hat den Ball einfach falsch eingeschätzt, das kann passieren.“ Bitter allerdings für Sane: Mit ihm in der Startelf hat Werder in dieser Bundesliga-Saison noch nicht gewonnen. Immerhin ist der Senegalese beim 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart in der Schlussphase dabei gewesen.

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Jiri Pavlenka
Jiri Pavlenka: Ohne Chance beim frühen Gegentor, da hatte ihm Sane übel mitgespielt. Kurz darauf machte ihm Gebre Selassie das Leben schwer. Aber der Keeper blieb ruhig und verhinderte am Ende eine höhere Niederlage. Note 2 © nordphoto
Milos Veljkovic
Milos Veljkovic: Sehr passiv als rechter Innenverteidiger, hätte auch beim 0:1 durchaus mehr eingreifen können. Tat auch wenig für den Spielaufbau. Note 4 © nordphoto
Lamine Sane
Lamine Sane (bis 61.): Nach Erkältungspause gegen Dortmund zurück im Team und überhaupt noch nicht wieder auf der Höhe. Verpasste ungeschickt die Hereingabe von Bailey und schenkte Alario das 1:0. Es wurde nicht besser. Nach einem ungestümen Einsteigen gegen Volland sah er Gelb und kurz danach für sein sehr hohes Bein gegen Bailey fast Gelb-Rot (60.). Deshalb musste Sane schnell runter. Note 5 © nordphoto
Niklas Moisander
Niklas Moisander: Das war ein ganz anderer Finne als sonst – alles andere als cool. Drei schlimme Ballverluste allein in Halbzeit eins, die zum Glück folgenlos blieben. Stabilisierte sich immerhin nach der Pause. Note 4 © nordphoto
Theodor Gebre Selassie
Theodor Gebre Selassie: Der Tscheche dürfte noch häufiger von Bailey träumen – und zwar schlecht. Der Jamaikaner lief ihm immer wieder weg, wie vor dem 0:1. Aber Gebre Selassie bekam auch kaum Unterstützung. Verhinderte aber auch einmal gegen Bailey das 0:2 (71.). Note 5 © nordphoto
Ludwig Augustinsson
Ludwig Augustinsson: Hatte ebenfalls einen schwierigen Stand – in seinem Fall gegen Bellarabi. Sah dabei aber nicht so schlecht aus wie Gebre Selassie. Nach vorne bemüht, aber praktisch wirkungslos. Note 4 © nordphoto
Thomas Delaney
Thomas Delaney: Als Sechser um Ordnung und Stabilität bemüht, aber zunächst nicht so zweikampfstark wie zuletzt. Rückte in Hälfte zwei ins rechte Mittelfeld, später wieder zurück auf die Sechs. Bis auf Kampf kam da nicht so viel vom Dänen. Note 4 © nordphoto
Ole Käuper
Ole Käuper (bis 74.): Der 20-Jährige begann seine Bundesliga-Premiere etwas nervös. Und als er sich ein bisschen eingelebt hatte, bekam er erst mal von Baumgartlinger eine Hand ins Gesicht verpasst. Konnte im rechten Mittelfeld zwar nur wenige Akzente setzen, hätte Gebre Selassie auch noch mehr gegen Bailey unterstützen können, aber immerhin war seine Fehlerquote für ein Debüt okay. Wechselte nach der Pause auf die Sechs, machte es dort ordentlich. Note 4 © Gumz
Florian Kainz
Florian Kainz (70.): Der Bartels-Ersatz, der (noch) keiner ist. Im linken Mittelfeld zwar bemüht, aber praktisch ohne Durchschlagskraft. Eine gute Flanke vor der Pause, das war es. Und nach hinten spekulierte er zu oft, verzichtete gerne mal auf den notwendigen Sprint. Note 5 © nordphoto
Maximilian Eggestein
Maximilian Eggestein: Begann als Zehner, war aber alles andere als ein Spielmacher. Dafür kam er vor der Pause viel zu selten an den Ball – nur 13 Mal. Immerhin mit einer guten Kopfballchance (32.). Wechselte in Halbzeit zwei ins linke Mittelfeld, tat dort aber auch zu wenig für das Offensivspiel. Note 4,5 © Gumz
Max Kruse
Max Kruse: Das Fehlen seines verletzten Kumpels Bartels war ihm schon anzumerken, fand nur selten den passenden Adressaten für seine Ideen. Tat sich mit Ball allerdings auch selbst etwas schwer und baute immer mehr ab, da muss von einem Kapitän, Kruse vertrat den angeschlagenen Junuzovic, mehr kommen. Note 4,5 © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Zlatko Junuzovic (ab 61.): Sollte trotz Wadenproblemen Schwung ins Bremer Spiel bringen und hatte immerhin eine gute Chance, wurde aber geblockt (86.). Note - © nordphoto (Archiv)
Ishak Belfodil
Ishak Belfodil (ab 70.): Der Stürmer war wirkungslos, bekam aber auch kaum Bälle. Note - © dpa
Izet Hajrovic
Izet Hajrovic (ab 74.): Konnte dem Spiel auch keine Wende mehr geben. Note - © nordphoto (Archiv)

Quelle: DeichStube

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