Junuzovic gegenüber LaOla1.at

„Zehner, Sechser, Flügel, mittlerweile ist es mir wurscht“

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Zlatko Junuzovic (Archivbild)

Bremen - Wo geht die Reise für Werder in dieser Saison hin? Während die beiden Neuzugänge Serge Gnabry und Robert Bauer durchaus an einen Platz im oberen Tabellenmittelfeld glauben, geht Zlatko Junuzovic von einer erneut schwierigen Spielzeit aus: „Es wird ein hartes Jahr werden, da brauchen wir nicht drumherum reden“, sagte der 28-Jährige gegenüber „LaOla1.at“.

Deutliche Worte findet Junuzovic auch für den misslungenen Saisonstart der Bremer mit dem Pokalaus in Lotte und dem 0:6-Debakel in München. „Das war einfach schlecht! Beides! Sicher, auswärts bei den Bayern kannst du schon mal verlieren, aber nicht so, nicht mit dieser Körpersprache", so Werders Mittelfeldstratege, der sich derzeit mit Österreich auf Länderspielreise befindet.

Seine eigene Rolle im System von Werder-Coach Viktor Skripnik sieht Junuzovic momentan eher im defensiven Bereich, als in der Offensive: „Es kann sich immer ändern und ist immer situationsbezogen, ob wir Gesperrte oder Verletzte haben, aber momentan glaube ich, dass ich auf der Sechs spielen werde."

Diese Position hatte Junuzovic auch im Pokalspiel in Lotte inne, wo Werder in einem 4-2-3-1 antrat. Ein System, das sich in Werders Saisonvorbereitung als Skripniks Favorit herauskristallisiert hatte. Letztlich ist es Junuzovic inzwischen egal, auf welcher Position er zum Einsatz kommt: „Zehner, Sechser, Flügel, mittlerweile ist es mir eh wurscht. Hauptsache ich spiele.“

Er könne mit allem umgehen, jede Position spielen, so der 28-Jährige weiter: „Dieses Thema habe ich jetzt eh schon lange - Lieblingsposition hier, Lieblingsposition da, im Endeffekt ist es egal, auf welcher Position du spielst. Wenn du als Mannschaft gut funktionierst, Ballbesitz und Dominanz hast, wirst du überall deine Aktionen haben, egal auf welcher Position.“
mib

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