Baumann erklärt Österreicher für unverkäuflich

Keine Schmerzgrenze bei Junuzovic

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Zlatko Junuzovic nach seinem Treffer zum 2:0 beim Testspiel am 16. Juli 2017 gegen den VfL Osnabrück.

Bremen - Werder-Sportchef Frank Baumann hatte zuletzt schon mehrfach betont, dass für ihn ein Wechsel von Zlatko Junuzovic kein Thema sei.

Nun legte der 41-Jährige im Interview mit dem „Sportinformations-Dienst“ (sid) wortstark nach: „Zlatko wird in der kommenden Saison bei uns bleiben, da gibt es auch keine Schmerzgrenze.“

Der Vertrag von Junuzovic läuft am Ende dieser Saison aus. Will Werder noch eine Ablöse für den 29-Jährigen kassieren, dann geht das eigentlich nur noch in diesem Sommer. Doch der Bundesligist plant anders, will den Vertrag mit seinem Kapitän gerne verlängern. Allerdings zu verringerten Bezügen – was Junuzovic bislang von einer Unterschrift abgehalten hat. 

Grundsätzlich will Junuzovic in Bremen bleiben

Grundsätzlich möchte der Nationalspieler aber in Bremen bleiben. Deshalb hat er auch ein lukratives Angebot des türkischen Erstligisten Trabzonspor abgelehnt.

Beim 3:0-Testspielsieg am Sonntag beim Drittligisten VfL Osnabrück demonstrierte Junuzovic seine Bedeutung für die Mannschaft. Der Österreicher führte im Mittelfeld sehr gut Regie, bereitete den ersten Treffer von Aron Johannsson vor und erzielte den zweiten selbst. Daher ist es wenig überraschend, dass Baumann ihn als unverkäuflich erklärt hat.

Zlatko Junuzovic: Seine Karriere in Bildern

Zlatko Junuzovic
Zlatko Junuzovics Karriere begann in seiner Heimat Österreich. Nach seiner Jugendzeit in Graz wechselte „Zladdi“ im Sommer 2007 zu Austria Kärnten. Dort blieb er zwei Jahre.  © imago
Zlatko Junuzovic
Dann schloss er sich dem 24-fachen Meister Austria Wien an, wo er für drei Jahre spielte. © imago
Zlatko Junuzovic
Im Januar 2012 holten Trainer Thomas Schaf und Manager Klaus Allofs den Mittelfeld-Allrouner an die Weser. Bei Werder unterschrieb Junuzovic bis Sommer 2015. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Der Österreicher war bei Werder direkt gefordert... © nordphoto
Zlatko Junuzovic
...und stand in der Rückrunde der Saison 15 Mal auf dem Platz - meistens über die volle Spielzeit. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
In der Saison 2013/14 schoss der Österreicher den 1:0-Siegtreffer im Nordderby gegen den Hamburger SV. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Im Februar 2015 verlängerte Junuzovic seinen Vertrag vorzeitig bis 2018. Werder-Anhänger machten sich zuvor mit Sprechchören und Plakaten für den Verbleib von Junuzovic stark. Unter dem Hashtag #JunobleibtBremer fanden viele Fans zusammen. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Seine wohl beste Saison bei den Grün-Weißen spielte der Mittelfeldspieler 2014/15. Am Ende dieser Spielzeit standen sechs Treffer und 16 Torvorlagen auf Junuzovics Konto. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Der österreichische Nationalspieler biss immer auf die Zähne und zählt zu den Führungsspielern in Bremen. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Nach dem Karriereende von Clemens Fritz wurde Junuzovic von Cheftrainer Alexander Nouri zum Kapitän ernannt. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Seit der Saison 2017/18 trägt er nun die Binde als neuer Spielführer. Ganz neu ist das für den Profi aber nicht. Zuvor war er schon Vizekapitän gewesen. © nordphoto
Zlatko Junuzovic
Am 13. Oktober 2017 gab Junuzovic überraschend sein Karriere-Ende in der österreichischen Nationalmannschaft bekannt. Er kam auf 55 Einsätze in der ÖFB-Elf. © imago
Zlatko Junuzovic
In der Rückrunde der Saison 2017/18 hat Junuzovic trotz Kapitänsbinde seinen unangefochtenen Stammplatz verloren und musste das eine oder andere Mal - besonders bei Auswärtsspielen - auf der Bank Platz nehmen. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Ein ganz wichtiges Tor für Werder schoss Junuzovic gegen Schalke 04, als er in der Nachspielzeit den Ball zum 2:1-Auswärtssieg über die Linie stocherte. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Dank Junuzovics Treffer bejubelte Werder einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. © gumzmedia
Zlatko Junuzovic
Nach Jahren voller Wechsel-Spekulationen geht im Sommer 2018 das Kapitel Junuzovic bei Werder zu Ende. Dass der Kapitän von Bord geht, teilte der SV Werder am 23. April 2018 mit. © gumzmedia

Quelle: DeichStube

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