Japaner unglücklich über Auswechslung

Osako schimpft - und Kohfeldt freut's

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Yuya Osako stand gegen den SC Freiburg erstmals 2019 in der Werder-Startelf.

Bremen - Einverstanden war Yuya Osako mit der Entscheidung nicht, und seinem Unmut verschaffte der Angreifer am Samstagnachmittag auch hörbar Luft.

„Er war sauer auf mich, als ich ihn ausgewechselt habe“, berichtete Werders Trainer Florian Kohfeldt, der den Japaner während des Heimspiels gegen den SC Freiburg in der 63. Minute vom Platz genommen hatte. „So habe ich immerhin ein japanisches Schimpfwort gelernt“, schmunzelte der Coach. Das sei zwar nicht an seine Adresse gerichtet gewesen, betonte Kohfeldt, an der Sache änderte das allerdings nichts: „Yuya war richtig sauer.“ Und das wiederum werten sie bei Werder als gutes Zeichen.

Nach einer langwierigen Rückenverletzung, die Osako vom Asien-Cup mitgebracht hatte, stand er gegen Freiburg erstmals seit dem 19. Dezember 2018 wieder in der Startelf, was intern am Abend vor der Partie für rege Diskussionen gesorgt hatte. „Es war vorher klar, dass Yuya nur 60 Minuten spielt, aber wir mussten uns dazu zwingen, weil wir alle so überzeugt von ihm sind“, berichtete Kohfeldt: „Es wäre sonst zu gefährlich geworden.“

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Kohfeldt über Osako: „Er wird mit jedem Spiel besser werden“

Werder möchte den 28-Jährigen behutsam wieder an die Belastungen in der Bundesliga heranführen, möchte auf keinen Fall riskieren, dass Osako vor dem heißen Saisonendspurt abermals ausfällt. „Ich hoffe, dass er gesund bleibt, denn dann wird er für uns in den kommenden Wochen noch sehr wichtig“, sagte Kohfeldt, dem schon die 63 Osako-Minuten gegen Freiburg genügten, um festzuhalten: „Es ist schon bemerkenswert, was uns in den vergangenen drei Monaten für eine individuelle Qualität verloren gegangen war.“

Osako war gegen Freiburg zwar längst nicht alles gelungen, aber mit seiner intelligenten Spielweise stellt er zweifellos eine spannende Alternative im Werder-Sturm dar. „Die letzte Explosivität fehlt bei ihm zwar noch“, sagte Kohfeldt, „er wird aber mit jedem Spiel besser werden.“

Quelle: DeichStube

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