Yatabare baut Unfall mit geliehenem Ferrari

Kein ganz normaler Crash

S. Yatabare

Bremen - Wollen mal ehrlich sein: Wenn Sambou Yatabare kein Werder-Profi wäre und wenn Sambou Yatabare am Dienstagabend am Steuer eines 08/15-Autos gesessen hätte, wäre diese Meldung nie geschrieben worden. Aber Sambou Yatabare ist Werder-Profi, und er saß am Dienstagabend am Steuer eines Ferrari, als er im Bremer Stadtteil Walle die Kontrolle über die Edel-Karosse verlor und einen Unfall baute.

Er traf einen anderen PKW, der auf eine Bahnhaltestelle geschleudert wurde. Verletzte? Keine. Zum Glück. Es blieb bei Blechschaden – und bei einer erhöhten Aufmerksamkeit für den Unfall. Denn es war nicht mal Yatabares Ferrari, sondern der von Lamine Sane, der nun eine ordentliche Schramme hat. Der Mitspieler erschien deshalb auch am Unfallort, um den Schaden zu inspizieren. Möglich, dass die beiden Teamkollegen nun etwas miteinander zu klären haben.

Der SV Werder wird sich als Arbeitgeber aber nicht einschalten. „Das hat keine Konsequenzen. Wir haben mit Sambou gesprochen, alles ist gut. So ein Unfall kann passieren. Sambou muss halt künftig besser aufpassen“, sagt Geschäftsführer Frank Baumann. 
csa

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