Baumanns schlechtes Timing

Ein Los mit Würze

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F. Baumann

Bremen/Würzburg - Das nennt man schlechtes Timing. Oder Pech. Gerade hat Frank Baumann Werder Bremen nach 16 Jahren verlassen und seinen Posten als Sportdirektor geräumt, da flattert dieses Los ins Haus: Die Bremer müssen in der ersten Runde des DFB-Pokals (7. bis 10. August) bei Drittliga-Aufsteiger Würzburger Kickers ran. Ein Pflichtspiel in Baumanns Geburtsstadt. Und er ist definitiv nicht dabei. Der Ex-Profi urlaubt in den Sommerferien mit seiner Familie. Irgendwo weit, weit weg. Ein Abstecher in die alte Heimat ist da definitiv nicht drin. „Schade, ich wäre gerne dabei gewesen“, sagt der 39-Jährige.

Für die Kickers hat Baumann übrigens nie gespielt, sein Weg führte einst vom Würzburger Stadtteil-Club TSV Grombühl zum 1. FC Nürnberg und weiter zu Werder. Dennoch gibt es eine familiäre Bande zum Bremer Gegner. Vor mehr als 50 Jahren waren Baumanns Großeltern die Betreiber der Kickers-Vereinsgaststätte.

Jetzt will Werder in Würzburg einschenken – und zwar Tore. „Es ist unsere Pflicht, dort weiterzukommen“, sagt Mittelfeldmann Felix Kroos. Trainer der Kickers ist Ex-Profi Bernd Hollerbach („Werder ist ein tolles Los“), der im Oktober 2013 für eine Woche in Bremen hospitiert hatte. In der Würzburger Abwehr spielt zudem der gebürtige Bremerhavener Clemens Schoppenhauer, der einst in der Bremer U17 und U23 von Viktor Skripnik trainiert worden war. „Für mich ist das natürlich ein sensationelles Los“, jubelt der Innenverteidiger.

csa

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