Skripnik hält an Werders Nummer eins fest

Wolf spielt im Nordderby

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Werder-Keeper Wolf

Bremen - Werder Bremen gibt sich kämpferisch und entschlossen vor dem 102. Nordderby gegen den Hamburger SV. Im Tor setzt Trainer Viktor Skripnik dabei weiter auf Raphael Wolf, das gab der Ukrainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bekannt.

"Wolf wird spielen", sagte Skripnik und beendete damit Spekulationen über einen möglichen Torwartwechsel im Nordderby. Werders Nummer eins hatte zuletzt bei der 2:3-Niederlage in Stuttgart gepatzt und damit die Diskussion um seine Person neu entfacht. Es war bereits der fünfte Treffer, den der 26-Jährige in dieser Saison auf seine Kappe nehmen musste.

Zudem legte sich Skripnik auf Janek Sternberg als linken Verteidiger fest. Offen ließ er dagegen, wer im offensiven Mittelfeld den verletzten Fin Bartels ersetzen wird. In Frage kommen Levent Aycicek oder Levin Öztunali, der Enkel von HSV-Legende Uwe Seeler. Auch wer in der Bremer Innenverteidigung am Sonntag aufläuft, ist noch nicht raus.

Sebastian Prödl kehrt zwar nach seiner abgesessenen Gelbsperre zurück, eine Stammplatzgarantie bekam der Österreicher vom Bremer Trainer aber nicht. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Philipp Bargfrede. Der Mittelfeldspieler hatte am Mittwoch wegen muskulärer Probleme nicht trainieren können. Am Donnerstag werde er aber versuchen zu trainieren, so Skripnik. Danach müssen man weitersehen.

Nichtsdestotrotz ist die Zielsetzung der Grün-Weißen für das Duell mit dem HSV klar: "Es ist unsere Pflicht und Aufgabe, die drei Punkte hier zu behalten“, sagte Skripnik. Von dem Trainerwechsel beim Nordrivalen zeigte sich der Werder-Coach unbeeindruckt: “Es lässt sich schwer sagen, ob der Wechsel ein Vorteil oder Nachteil ist."

Bremen will Vestergaard langfristig halten

Skripnik erwartet aber einen aggressiven Gegner. "Der HSV steht auf dem letzten Platz, sie wollen und müssen etwas bewegen“, sagte der Ukrainer, um anzufügen: “Die Hamburger werden als Tabellenletzter sicher nicht nach Bremen fahren, um zu verlieren und sich dann auf das nächste Heimspiel zu konzentrieren.“ Seine eigene Mannschaft müsste er nicht noch einmal extra motivieren: “Normalerweise machst du die Aufstellung und sagst: 'Viel Glück.'“ Werder geht als Favorit in die Partie. Der Tabellenneunte gewann die letzten vier Heimspiele gegen Hamburg, die letzten drei sogar ohne Gegentreffer.

Einem möglichen Wechsel von Innenverteidiger Jannik Vestergaard schob Skripnik derweil einen Riegel vor. “Wir wollen ihn langfristig halten“, sagte er. Und Sportchef Thomas Eichin ergänzte: “Wir haben nicht vor, ihn abzugeben.“ Laut Informationen der "Bild"-Zeitung soll der FC Everton an dem Dänen interessiert sein und bereit sein, bis zu zehn Millionen Euro zu zahlen.
mib/sid

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