Aber der Buhmann will er nicht sein

Wolf sieht „doof“ aus

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Ball im Tor, Raphael Wolf auch.

Bremen - Es war ruhig geworden um Raphael Wolf. Keine Fehler mehr, dafür Spiele ohne Gegentore und gute Noten. Bis gestern. Bis zur Rückkehr der Riesenpatzer. Wolf (26) unterlief ein solcher, als er vor dem 1:2 aus dem Tor stürmte, um vor Martin Harnik am Ball zu sein. Das ging voll daneben.

Harnik flankte, Daniel Ginczek köpfte, und Wolf musste mal wieder – und zum fünften Mal in dieser Saison – ein Tor auf seine Kappe nehmen. Was er auch machte. „Ich gehe auf Risiko und sehe dann natürlich doof aus“, sagte der Schlussmann, wehrte sich bei Sky aber gegen die Buhmann-Rolle: „Wegen dieser Szene haben wir das Spiel nicht verloren. Das hat schließlich nichts damit zu tun, wie wir ansonsten aufgetreten sind.“

Auch Coach Viktor Skripnik verteilte die Verantwortung für die Pleite im Allgemeinen und für das 1:2 im Speziellen auf viele Schultern: „Da verlässt sich einer auf den anderen.“ Dennoch gilt, was Geschäftsführer Thomas Eichin zur Sache zu sagen hatte: „Wenn Raphael rausgeht, muss er das anders lösen!“

kni/csa

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