Hüft-OP: Vier bis sechs Wochen Pause für Bremer Keeper

Wolf fehlt lange – Werder denkt um

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Raphael Wolf wird einige Wochen nicht auf dem Platz sein.

Bremen - Der Urlaub fällt größtenteils flach, stattdessen muss Raphael Wolf in den kommenden Wochen ein Reha-Programm durchziehen. Werders Torwart, der in der Rückrunde der vergangenen Saison seinen Stammplatz an Leih-Keeper Koen Casteels (künftig beim VfL Wolfsburg) verloren hatte, wird heute an der Hüfte operiert. Laut Vereinsangaben wird dabei ein Gelenkkörperchen entfernt, danach folgen vier bis sechs Wochen Pause.

Für Wolf, der im Saisonendspurt bereits mit Hüftproblemen ausgefallen war, ist es ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Gleich zum Vorbereitungsstart am 1. Juli sollte der 27-Jährige den Zweikampf mit Felix Wiedwald (25/kehrt von Eintracht Frankfurt zurück) um die Nummer eins im Werder-Tor aufnehmen. Nun wird Wolf wohl nicht nur den Auftakt, sondern auch noch die ersten Trainingswochen verpassen – möglicherweise sogar beide Trainingslager in Neuruppin (2. bis 7. Juli) und im Zillertal (12. bis 19. Juli).

„Das ist nicht optimal für ihn, aber auch nicht optimal für uns“, meint Werder-Sportchef Thomas Eichin. Weil in Michael Zetterer (Kahnbeinbruch) noch ein weiterer Keeper länger ausfällt, haben die Bremer „eine komplett neue Situation. Das müssen wir genau beobachten und abwarten, wie es sich entwickelt“, sagt Eichin. Ursprünglich war angedacht, Richard Strebinger (zuletzt ein halbes Jahr bei Drittliga-Absteiger Jahn Regensburg) erneut zu verleihen oder zu verkaufen, nun wird der Österreicher wegen der zwei Verletzten beim Trainingsstart wohl erst mal bei Werder sein. Eichin: „Auf dieser Position können wir momentan keinen abgeben.“

mr

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