Werder-Frauen müssen jetzt punkten, „sonst wird es für uns richtig knapp“ / Heute gegen Bayer Leverkusen

Die Wochen der Wahrheit bis Weihnachten

Bremen - Von Astrid Labbert. Fünf Punkte aus sieben Spielen, in der Tabelle Vorletzter, noch vier Partien bis zur Saison-Halbzeit und eine oben drauf bis zur Winterpause: Mit der Begegnung gegen Bayer Leverkusen brechen für die Bundesliga-Fußballerinnen von Werder Bremen heute die Wochen der Wahrheit an.

„Wir müssen in den nächsten Wochen vier bis sechs Punkte mitnehmen. Egal, gegen wen. Sonst wird es für uns richtig knapp“, sagt Mittelfeldspielerin Stephanie Goddard vor dem Hinrunden-Endspurt. Im Idealfall springen gegen Bayer Leverkusen heute (14.00 Uhr/Stadion „Platz 11“) gleich drei Zähler heraus. Der Werksclub ist aktuell Neunter, hat nur zwei Zähler mehr auf dem Konto als Werder. „Leverkusen ist ein Gegner, den man schlagen kann, und für uns ein direkter Konkurrent“, meint Goddard.

Helfen soll dabei natürlich der Heimvorteil. Der hat die Bremerinnen bisher immer beflügelt – zuletzt trotzten sie auf „Platz 11“ dem Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt ein 1:1 ab. „Man freut sich wie Bolle auf jedes Heimspiel“, bestätigt Goddard. In der Fremde zur gleichen Hochform aufzulaufen, darauf werde es nun in den nächsten Spielen bis zur Winterpause – drei von fünf auswärts – ankommen. Noch sind die Teams der unteren Tabellenhälfte punktemäßig eng beieinander, selbst der Tabellensiebte SC Freiburg hat nur zwei Punkte mehr als Werder. „Wir sind nicht abgeschlagen“, weiß Goddard. Jetzt gehe es bis Weihnachten darum, den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld nicht zu verlieren, um sich eine Perspektive für die Rückrunde zu erhalten.

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