Werder-Bremen - „Wir müssen frecher sein“

„Wir müssen frecher sein“

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Zlatko Junuzovic

Zlatko Junuzovic: Sehr groß. Vor allem unser Start war sehr enttäuschend, das war katastrophal. Da war keine Aggressivität, wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, wir haben keinen Fußball gespielt. Vielleicht haben wir uns von dieser Situation zu sehr beeinflussen lassen. Aber es wird nicht angenehmer. Wir müssen mental stärker sein.

Die Mannschaft betreibt einen hohen Aufwand, warum gibt es keinen Ertrag?

Junuzovic: Man merkt, dass gewisse Unsicherheiten da sind. Wir kommen 20, 30 Meter gut vors Tor und werden dann hektisch, wollen den entscheidenden Pass spielen. Da müssen wir Ruhe bewahren.

Wie unangenehm ist es, nun zwei Wochen Tabellenletzter zu sein?

Junuzovic: Natürlich ist das unangenehm. Aber was soll ich machen? Aufgeben? Das Handtuch werfen? Das hilft doch alles nichts. Bei uns sitzt keiner mit einem lachenden Gesicht. Wir sind keine Maschinen. Wir sind Menschen mit Gefühlen. Aber wir dürfen auch nicht in den Negativstrudel geraten. Wir sind als Mannschaft zurückgekommen, haben Druck gemacht, das ist das Positive. Wir müssen den Gegner aber noch härter attackieren, auch mal ein bisschen unfair spielen und frecher sein. Es gibt nur eine Devise: Marschieren bis zum Geht-nicht-mehr.“

kni

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