Noch ist Wolf „die klare Nummer eins“

Im Winter gibt es das Torwart-Duell

Torwart Raphael Wolf muss im Winter aufpassen, dann sitzt ihm die Konkurrenz im Nacken.
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Torwart Raphael Wolf muss im Winter aufpassen, dann sitzt ihm die Konkurrenz im Nacken.

Bremen - Raphael Wolf stand gestern nach überstandener Grippe wieder auf dem Trainingsplatz, aber der Keeper beließ es bei einem Kurzeinsatz. So war es vorher abgesprochen. Nur kein Risiko, Wolf soll schließlich keinen Rückschlag erleiden, sondern morgen Abend in Mönchengladbach ins Werder-Tor zurückkehren. Das Vertrauen in Richard Strebinger, der Wolf gegen Hannover vertrat, ist zwar da, „aber wenn die Nummer eins zurückkommt, ist immer noch etwas mehr Hoffnung da“, meinte Coach Viktor Skripnik und stellte klar: „Wir haben eine klare Nummer eins und eine klare Nummer zwei.“

So weit, so gut – und auch nicht neu. Doch dann überraschte Skripnik mit der Aussage: „In der Winterpause werden die Karten neu gemischt. Da kriegt jeder seine Chance, jeder darf sich für die Rückrunde präsentieren.“ Denkt Skripnik etwa an einen Torwartwechsel? Noch nicht. Als Ex-Profi will er nur fair sein. „Ich hatte auch eine Zeit, als ich kein Stammspieler war. Da will man die Vorbereitung nutzen, um wieder dabei zu sein“, erklärte Skripnik.

Einen neuen Torwart soll es im Winter bekanntlich nicht geben. „Das ist kein Thema für uns“, hatte Sportchef Thomas Eichin vergangene Woche in dieser Zeitung klargestellt.

Ein bisschen fraglich ist dagegen noch Wolfs Einsatz in Gladbach. „Es geht ihm viel besser, aber es kann immer etwas passieren“, meinte Skripnik. Entschieden wird deshalb erst heute oder spätestens morgen vor Ort.

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