Onazi ist nicht erste Wahl

Werder will Sambou Yatabare

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Sambou Yatabare soll schon bald für den SV Werder Bremen jubeln.

Bremen - Seit Tagen gilt Ogenyi Onazi als Top-Favorit für das Bremer Mittelfeld und Ersatz für den verletzten Philipp Bargfrede. Doch der 23-jährige Nigerianer von Lazio Rom ist gar nicht erste Wahl beim SV Werder Bremen. Nach Informationen der Kreiszeitung will der Bundesligist unbedingt Sambou Yatabare verpflichten.

Der Nationalspieler von Mali, der in Frankreich aufgewachsen ist, steht bei Olympiakos Piräus unter Vertrag, ist aber bis Saisonende an Standard Lüttich ausgeliehen. Der 26-Jährige kommt dort meistens im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, kann aber auch offensiver spielen.

Damit passt Yatabare bestens ins Bremer Anforderungsprofil. Denn Bargfrede soll nicht eins zu eins ersetzt werden, sondern ein etwas offensiverer Spieler geholt werden. Werder möchte sich vor allem spielerisch verbessern. Das könnte durchaus auch mit Onazi klappen, doch der Nigerianer ist zu teuer, und ihm fehlt als Ersatzmann bei Lazio die Spielpraxis. Mindestens acht Millionen Euro Ablöse wollen die Italiener für den Bankdrücker haben. Da dürfte Yatabare wesentlich günstiger zu haben sein. Eine Ablöse von einer Million Euro könnte schon reichen, denn großes Interesse an dem Spieler scheint Olympiakos Piräus nicht zu haben. Seit der Verpflichtung im Sommer 2013 vom SC Bastia aus Frankreich für eine Ablöse von 2,2 Millionen Euro wurde Yatabare schon drei Mal ausgeliehen: erst zurück nach Bastia, dann zu EA Guingamp und im vergangenen Sommer dann zu Standard Lüttich.

Werder-Sportchef Thomas Eichin wollte sich auf Nachfrage nicht zum Thema Yatabare äußern. Auf der Zielgeraden der Winter-Transferphase mag er sich nicht in die Karten schauen lassen. Aber er hat zuletzt bestätigt, dass Werder auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler ist. In Yatabare scheint nun der Richtige gefunden zu sein. Bis Montag bleibt noch Zeit, den Wechsel perfekt zu machen, dann schließt das Transferfenster. kni

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels war vom Ende des Transferfensters am Sonntag die Rede. Richtig ist Montag, 1. Februar, um 18 Uhr.

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