Werders Nummer eins

Wiedwald sieht keine Bedrohung

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Felix Wiedwald

Neuruppin - Nicht jeder bei Werder Bremen denkt gerne an die vergangene Saison zurück. Felix Wiedwald schon. Es war seine erste als Nummer eins eines Bundesligisten, und es war eine, in der er zur Höchstform aufgelaufen ist. Allerdings erst sehr, sehr spät.

„In den letzten Spielen, als der Druck am größten war, habe ich die besten Leistungen gezeigt“, sagt der Torhüter über sich selbst. Aber es soll kein Eigenlob sein, sondern die Messlatte für die kommende Saison. „Das muss ich künftig konstant abrufen“, fordert Wiedwald von sich selbst. Dass Werder Jaroslav Drobny (36) als neuen zweiten Torwart verpflichtet hat, ist ihm recht, eine Bedrohung sieht er in dem Tschechen nicht.

Wiedwald selbstbewusst: „Wenn ich die Leistungen zeige wie in den letzten fünf, sechs Spielen der Vorsaison, gibt es für ihn keinen Weg an mir vorbei.“ Chefcoach Viktor Skripnik denkt genauso, hat Wiedwald deshalb bereits zur Nummer eins erklärt. „Ich danke für das Vertrauen, aber ich werde mich darauf nicht ausruhen“, verspricht er.
csa

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