Überragend im Endspurt / Neue Konkurrenz?

Wiedwald – das Beste kommt zum Schluss

Felix Wiedwald

Bremen - Er hat so lange warten müssen – bis zum vorletzten Spieltag. In Köln (0:0) blieb Werder-Keeper Felix Wiedwald erstmals in dieser Bundesliga-Saison ohne Gegentor. Und im Abstiegsfinale gegen Frankfurt ließ der 26-Jährige gleich den zweiten „Nuller“ folgen.

Beachtlich waren in beiden Partien seine Leistungen. Wiedwald, zuvor meistens ordentlich, aber unspektakulär, bekam am Ende seine besten Noten in dieser Zeitung: jeweils eine 1,5. Und er schaffte es, die Saison ohne Gelbsperre zu beenden. Obwohl er seit dem 23. Spieltag bei vier Verwarnungskarten extrem vorsichtig sein musste.

Wiedwald war da, als Werder ihn im heißen Endspurt ganz dringend brauchte. Die Fans feierten ihn als „Wiedwall“ – und all das macht den in Thedinghausen geborenen und in Achim aufgewachsenen Torwart schon ein bisschen stolz: „Die Mannschaft hat gesehen, dass sie sich auf mich verlassen kann – ich habe mich wieder gesteigert zum Ende der Saison. Das war wichtig für mich, für die Mannschaft, für den Verein.“

In seiner ersten Spielzeit als Bremer Nummer eins hatte Wiedwald kaum Konkurrenz. Raphael Wolf verletzt, Michael Zetterer verletzt. Und der im Winter ausgeliehene Gerhard Tremmel wurde nur für den Notfall verpflichtet. Ob er bleibt, ist noch unklar.

Angeblich plant Werder, eine neue Nummer zwei zu holen, die Wiedwald mehr Dampf macht. Im Gespräch sind Schalkes Fabian Giefer (26/Vertrag bis 2018) und der Pole Rafal Gikiewicz (28) von Zweitligist Eintracht Braunschweig (Vertrag bis 2017). Zum Saisonstart zurückmelden will sich Zetterer (20) nach seinem Kahnbeinbruch: „Beim Trainingsauftakt bin ich voll dabei.“
mr/kni

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