1:1 im Kellerduell gegen Hoffenheim

Wieder kein Heimsieg für Werder

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Wieder kein Heimsieg für Werder Bremen.

Bremen - Werder Bremen ist im Bundesliga-Kellerduell nicht über ein 1:1 gegen 1899 Hoffenheim hinausgekommen. Trotz zahlreicher Chancen und rund einer Viertelstunde Überzahl blieb den Grün-Weißen der Siegtreffer verwehrt.

Die Bremer bleiben damit in der Bundesliga weiterhin seit August vergangenen Jahres ohne Sieg vor eigenem Publikum und können sich in der Tabelle nicht entscheidend verbessern. Erst vor vier Tagen hatten sie sich mit einem überraschenden 3:1-Sieg bei Bayer Leverkusen für das Halbfinale des DFB-Pokals qualifiziert.

Die Gäste nutzten ihre einzige klare Einschussmöglichkeit in der ersten Halbzeit zur Führung. Nach einer präzisen Flanke von Tobias Strobl war Andrej Kramaric mit einem platzierten Kopfball erfolgreich (10.). 180 Sekunden später fiel der Ausgleich durch Innenverteidiger Papy Djilobodji, dessen Schuss noch von Ermin Bicakcic abgefälscht wurde (13.).

Vor 38.454 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Weserstadion gingen die Platzherren in der Folgezeit mit ihren Torchancen zu leichtfertig um. So scheiterte Fin Bartels mit einem Schrägschuss am Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann (29.), 60 Sekunden später konnte Djilobodji den Keeper nicht per Kopfball aus kurzer Distanz überwinden. Nach dem Seitenwechsel richteten sich die Norddeutschen offensiver aus, Levin Öztunali ersetzte Alejandro Galvez. Aber da auch Hoffenheim sich mehr nach vorne orientierte, wurde die Begegnung abwechslungsreicher. Nach exakt einer Stunde verpasste Anthony Ujah die mögliche Bremer Führung. Danach wurden die Aktionen hüben wie drüben immer zerfahrener, und der Druck auf Hoffenheim wuchs.

Torschütze Kramaric sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (77.) Eine Minute später traf Djilobodji per Kopfball den Pfosten. Julian Nagelsmann, Nachfolger des am Mittwoch wegen gesundheitlicher Probleme zurückgetretenen Trainer-Haudegens Huub Stevens, verfolgte die Partie 90 Minuten lang stehend in der Coaching Zone. Seine Anweisungen waren sparsam, nur selten gestikulierte er mit den Armen. Neuzugang Djilobodji sowie der einsatzfreudige Kapitän Clemens Fritz verdienten sich in der Mannschaft von Trainer Viktor Skripnik die besten Noten. Aus dem Hoffenheimer Team ragten Baumann und Strobl heraus.

Djilobodji-Treffer reicht nicht für drei Punkte

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 1:1 (1:1)
0:1 Kramaric (10.)
1:1 Djilobodji (13.) 
Bremen: Wiedwald - Gebre Selassie, Galvez (46. Öztunali), Djilobodji, Santiago Garcia - Fritz, Vestergaard - Grillitsch, Pizarro, Bartels (73. Junuzovic) - Ujah. - Trainer: Skripnik
Hoffenheim: Baumann - Bicakcic, Schär, Süle - Strobl, Rudy (66. Hamad) - Volland, Ochs (73. Schmid) - Amiri (82. Polanski) - Vargas, Kramaric. - Trainer: Nagelsmann
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Bamberg)
Zuschauer: 38.454
Gelb-Rote Karte: Kramaric wegen wiederholten Foulspiels (77.)
Gelbe Karten: Santiago Garcia (6) - Volland (6), Schmid, Vargas
Torschüsse: 17:11
Ecken: 6:2
Ballbesitz: 50:50

sid

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