Bankgarantien als letzte Hürde

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Das Training gestern Vormittag könnte für Wesley das letzte in Bremen gewesen sein.

Bremen - Der Wechsel von Wesley zu Palmeiras Sao Paulo ist auch gestern noch nicht vollzogen worden. Zwar ist zwischen den Clubs sowie zwischen Werder und seinem Mittelfeldspieler alles geklärt, doch wie, wann und über welche Wege die Brasilianer die Ablösesumme von angeblich sechs Millionen Euro gen Bremen transferieren, ist noch offen.

„Wir brauchen Bankgarantien, sonst ist so ein Geschäft nicht zu machen. Bei Transfers ins Ausland ist so etwas nötig“, sagte Werder-Chef Klaus Allofs gestern. Zuvor hatte er mit Wesleys angereistem Berater Hugo Garcia die letzten Details geklärt. Brasilianische Medien berichteten daraufhin bereits, Wesley werde morgen den medizinischen Check bei Palmeiras absolvieren. Nicht ausgeschlossen, dass es tatsächlich so sein wird. „Wenn die Dinge, die wir benötigen, bei uns eintreffen, könnte es für Wesley sofort in Richtung Brasilien gehen“, bestätigte Allofs. Gestern Vormittag nahm der Profi noch am Training der Reservisten teil.

Die Bilder vom Training am Montag

Werder Training am Montag

Danach sah vieles schon nach Abschied aus. Wesley umarmte seinen Freund Naldo innig, klopfte dem Neu-, aber wohl Nicht-mehr-lange-Kollegen Zlatko Junuzovic auf den Rücken und stand anschließend vor verschlossener Kabinentür. Grund: Kein Chip für das vor wenigen Wochen installierte elektronische Schließsystem. Der Vermutung, das Plättchen sei ihm schon abgenommen worden, widersprach Klaus Allofs aber glaubhaft: „Er hatte nie einen Chip. Denn den muss man sich auch abholen…“ Das hat Wesley nie getan – auch ein Indiz dafür, dass er mit dem Thema Werder schon seit längerem abgeschlossen hat.  csa

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