Werders Sportchef stellt klar

Eichin: "Stand heute, keine Zugänge geplant"

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Werder-Sportchef Thomas Eichin (Archivbild)

Bremen - Werder Bremens Sportchef Thomas Eichin hat noch einmal bekräftigt, dass die Grün-Weißen im Winter nicht auf dem Transfermarkt aktiv werden wollen. "Stand heute, sind keine Zugänge geplant", sagte der 49-Jährige am Freitag.

"Wir haben unseren Kader, der bleibt so. Wir hatten eine Aufsichtsratssitzung mit der Geschäftsführung, wo das klar beschlossen wurde", so der Sportchef weiter.

Werders Aufsichtsratschef Marco Bode hatte jüngst in der „Bild“-Zeitung angekündigt, dass nach den vier noch ausstehenden Spielen über alles diskutiert und auch anhand der sportlichen Situation abgewogen werde. Damit hatte der 46-Jährige die Spekulationen über mögliche Zugänge in der Winterpause neu entfacht.

Den daraus entstandenen "Irritationen" trat Eichin, der bereits vor Bodes Äußerungen zu dem Thema klar Stellung bezogen hatte („Keine Käufe geplant“), entgegen: "Das was Marco Bode meinte, war, dass wir die Situation nach dem letzten Hinrundenspiel analysieren. Das hat aber nichts mit Zu- oder Abgängen zu tun."

Mit Blick auf das anstehende Kellerduell am Sonntag beim VfB Stuttgart sprach Werders Sportchef von einer großen Drucksituation für beide Mannschaften. Auf die Frage, ob Bremens Spieler mit dem Druck umgehen können, antwortete er kurz und knapp: "Ja".

Werders Trainer Viktor Skripnik unterstrich indes noch einmal die Bedeutung der Partie: "Es ist sehr wichtig für uns, dass wir die drei Punkte mitnehmen." Damit das gelingt, hatte der Ukrainer sein Team die vergangenen beiden Tage unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Weserstadion arbeiten lassen. Unter anderem wurden Standards trainiert sowie Taktisches in der Arbeit gegen den Ball und auch bei eigenem Ballbesitz, so Skripnik.

Das Hauptaugenmerk habe dabei auf der eigenen Ausrichtung für das Spiel am Sonntag gelegen, da nach dem Trainerwechsel in Stuttgart nicht klar sei, "wie die Mannschaft im Moment tickt", so Werders Coach. "Wir müssen uns auf uns konzentrieren und dann auf den Gegner schauen."
mib

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