Werder zwingt Bayern in die Verlängerung

Stolze Verliererinnen

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Ein echter Pokalfight: Werder-Spielerin Maren Wallenhorst (vorne) geht hier ins Kopfballduell mit Lisa Evans.

Bremen - Wer hätte das gedacht? Die Werder-Frauen haben der Über-Mannschaft des FC Bayern gestern Abend einen echten DFB-Pokalfight geliefert und sogar in die Verlängerung gezwungen. Dort setzten sich die Gäste dann zwar mit 3:0 durch und zogen ins Halbfinale ein, doch das änderte nichts am Stolz der Bremerinnen.

So schwärmte Torfrau Jennifer Martens: „Das war eine überragende Leistung von uns, damit hat niemand in ganz Deutschland gerechnet.“ Und ganz Deutschland konnte zugucken. Denn erstmals in der Vereinsgeschichte wurde eine Partie der Werder-Frauen live im Fernsehen übertragen. Auf Platz 11 waren immerhin auch 714 Zuschauer – und die sahen überlegene Münchnerinnen, aber auch aufopferungsvoll kämpfende Bremerinnen.

Das blieb nicht ohne Folgen. „Irgendwann fehlt dann auch mal die Kraft“, meinte Werder-Coach Steffen Rau zur Verlängerung. Gina Lewandowski (96.) und Vivianne Miedema (102./114.) machten für den Meister alles klar gegen den Aufsteiger.

Werder: Martens - Maierhofer (106. Schröder), Ulbrich, Eta, Scholz, Schiechtl, König (76. Moelter), Toth, Schacher, Sanders, Wallenhorst (86. Volkmer).

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