Pressekonferenz vor dem Nordderby

Werder will beim HSV mutig aufspielen

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Werder-Coach Viktor Skripnik (Archivbild)

Bremen - Werder Bremen will im 104. Nordderby am Freitag (20.30 Uhr) beim Hamburger SV mutig aufspielen. "Wenn wir Angst haben, können wir hier bleiben. Wir wollen nicht nur Sprüche bringen, sondern die gute Leistung bestätigen", sagte Trainer Viktor Skripnik am Donnerstag bei der Pressekonferenz.

Nur 70 Stunden nach dem Pokal-Aus (0:2) bei Bayern München müssen die Hanseaten im mit 57 000 Zuschauern ausverkauften Volksparkstadion antreten. "Alle sind müde, aber niemand ist verletzt", betonte Skripnik. Regisseur Zlatko Junuzovic habe muskuläre Probleme im Oberschenkel, soll aber spielen. Geschäftsführer Thomas Eichin hatte die Ansetzung im Vorfeld als "unglücklich" bezeichnet, wollte aber nicht mehr darauf eingehen: "Wir brauchen nicht an diesem Thema rumnagen. Wir nehmen das so an und werden nicht jammern."

Skripnik bedauerte den Termin: "Schade, dass wir drei Spiele in sechs Tagen haben. Aber die Spieler wollen wieder volle Kanne spielen." Besonders interessiert am Klassenverbleib ist Claudio Pizarro. Der 37-Jährige will nur bei Erstklassigkeit in Bremen verlängern. "Wir freuen uns riesig, dass er fit ist, und hoffen, dass er so weitermacht", sagte Skripnik über den Stürmer, der schon 13 Mal in dieser Saison traf. Zum Interesse von Borussia Mönchengladbach an Innenverteidiger Jannik Vestergaard erklärte Eichin: "Das Thema ist zu. Er ist ein wichtiger Spieler, der bei uns fest eingeplant ist."
dpa

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