Verein rät zu frühzeitiger Anreise nach München

Lokführer-Streik trifft auch die Werder-Fans

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Der Lokführer-Streik betrifft auch die Fans des SV Werder Bremen.

Bremen - Mehr als 700 Kilometer müssen die Fans von Werder Bremen am Samstag absolvieren, um zum Spiel beim Rekordmeister FC Bayern München zu kommen. Erwartet werden in München etwa 6500 Anhänger der Grün-Weißen.

Aufgrund des angekündigten Streiks der Lokführergewerkschaft GDL von Samstag, 18. Oktober, um 2 Uhr, bis Montagmorgen, 4 Uhr, muss bei der Anreise zu Bundesliga-Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim FC Bayern München mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden. Der SV Werder empfiehlt auf seiner Seite daher allen Fans, die zum Spiel in der Münchner Allianz Arena fahren wollen, sich möglichst frühzeitig auf den Weg zu machen und deutlich mehr Zeit als vorgesehen für die Reise einzuplanen.

"Viele unserer Fans aus dem Norden fahren mit Bussen oder Kleinbussen, weil die Zugfahrt sehr lang und recht teuer ist“, sagte Julia Ebert, Leiterin der Abteilung Fan- und Mitgliederbetreuung bei Werder Bremen: “Wir haben aber auch viele Anhänger im Süden oder Osten, die wahrscheinlich auf Züge angewiesen sind“, ergänzte Ebert: “Da könnte es natürlich eng werden.“ In ganz Deutschland werden daher viele Fans wohl auf Nummer sicher gehen und das Auto wählen. Doch auch auf den Autobahnen dürfte es, nicht zuletzt wegen der Ferien, voll werden. “Wir können die Leute nur dazu aufrufen, sehr frühzeitig loszufahren und genug Zeit einzuplanen“, sagte Ebert.

Nicht nur im Fernverkehr der Deutschen Bahn, sondern auch für das Münchner Stadtgebiet werden Behinderungen erwartet, da die S-Bahn der bayrischen Landeshauptstadt ebenfalls vom Lokführerstreik betroffen ist. Allerdings wird die Münchner U-Bahn nicht bestreikt und somit ist die direkte U-Bahn Linie 6 (Richtung Garching) zur Allianz Arena nicht betroffen. Allen Fans wird unbedingt empfohlen, im Stadtnetz die U-Bahn zu benutzen. Werder Bremen hat einen Schnellbahnnetz-Plan zum Download hochgeladen.

Auch allen Stadionbesuchern, die mit dem Bus oder dem eigenen Fahrzeug zu der Bundesliga-Begegnung anreisen, wird empfohlen, durch den erwarteten Umstieg vieler auf das eigene Verkehrsmittel mit langen Staus und deutlichen Verzögerungen zu rechnen.

Der Twitter-Account der Deutschen Bahn @DB_Info informiert über aktuelle Entwicklungen.

pfa / sid

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