Wann schlägt Werder Bremen bei Gregoritsch zu?

Werder will Gregoritsch: Wechsel für unter 10 Millionen?

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Wechselt Michael Gregoritsch vom FC Augsburg zu Werder Bremen?

Bremen/Augsburg – Kein Urlaub ohne Fußball: Michael Gregoritsch drückt Österreich bei der U21-EM in Italien die Daumen, schließlich ist sein Vater Werner der Trainer der ÖFB-Elf. Am 28. Juni wird Michael Gregoritsch beim FC Augsburg zum Trainingsauftakt erwartet, er könnte dann aber auch bei Werder Bremen vorstellig werden.

Denn Werder Bremen ist nach Informationen der DeichStube weiterhin stark an einer Verpflichtung des Angreifers interessiert – und die Bremer Aussichten sind wieder etwas besser geworden.

Es geht vor allem ums Geld: Michael Gregoritsch ist nicht günstig zu haben. Der Vertrag des 25-Jährigen läuft noch bis 2022. Eine Ablösesumme von 14 bis 16 Millionen Euro war bislang im Gespräch. Ohne direkt auf die Personalie Gregoritsch einzugehen, hatte Werder-Sportchef Frank Baumann vor knapp drei Wochen mehr Realismus gefordert und betont, „dass keine Transfers im zweistelligen Millionenbereich möglich sein werden“. Schließlich habe Werder schon Niclas Füllkrug (Hannover 96) und Marco Friedl (bislang vom FC Bayern ausgeliehen) verpflichtet – für eine geschätzte Ablöse von zusammen zehn Millionen Euro.

Nun ist aus Augsburg zu hören, dass der FCA seine Forderungen etwas gedämpft habe und Gregoritsch für einen einstelligen Millionen-Betrag ziehen lassen könnte. Schließlich planen die Schwaben nach einer verkorksten Saison mit dem erst spät verpflichteten Trainer Martin Schmidt, der den Abstieg gerade noch verhindern konnte, einen echten Neuanfang. Dabei wird nur auf Spieler gesetzt, die ihre Zukunft voll und ganz in Augsburg sehen. Bei Michael Gregoritsch gibt es da offenbar Zweifel.

Werder Bremen: Wie teuer ist Michael Gregoritsch?

Werder Bremen wäre damit durchaus wieder im Spiel. Wenngleich auch eine Ablösesumme von neun Millionen Euro erst mal gestemmt werden müsste. Außerdem sind die Bremer gerade in der Offensive üppig besetzt, es sollte daher zunächst Platz im Kader geschaffen werden. Ein Kandidat ist dabei Martin Harnik, der gerade in der Rückrunde nicht mehr die ganz große Rolle gespielt hat. Ein Wechsel des 32-Jährigen ist nicht ausgeschlossen, aber auch längst noch nicht beschlossen. Nur ein Jahr nach seinem Wechsel von Hannover nach Bremen möchte der Stürmer nicht schon wieder weg, deshalb wird auch noch nicht mit Interessenten verhandelt.

Michael Gregoritsch soll Werder im Angriffsspiel noch variabler und vor allem schneller machen. „Er ist für mich einer der besten Spieler der Liga, die aus den Zwischenräumen in die Tiefe gehen“, hat Werder-Coach Florian Kohfeldt mal über den Österreicher gesagt. In der vergangenen Saison lief es für Gregoritsch nicht so gut, er erzielte für ihn magere sechs Treffer. In der Spielzeit davor hatte er 13 Mal zugelangt und sich damit ins Notizbuch zahlreicher Clubs geschossen. Doch der FCA ließ ihn damals nicht zu ziehen.

Gregoritsch wäre schon so etwas wie ein direkter Ersatz von Max Kruse, der sich mit Werder nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Der 31-Jährige ist weiterhin auf Clubsuche.

Unterdessen hat der „Kicker“ einen Verteidiger vom VfB Stuttgart mit den Grün-Weißen in Verbindung gebracht. Timo Baumgartl ist nach Informationen der DeichStube aber kein Thema bei Werder Bremen, Milos Veljkovic soll bleiben. Bei den Grün-weißen ist derweil offenbar ein Millionen-Angebot ins Haus geflattert, aber Werder Bremen und Milot Rashica lassen Benfica Lissabon abblitzen. In der Frage nach einem Transfer von Marko Grujic zu Werder Bremen naht außerdem eine Entscheidung.

Wechselt Michael Gregoritsch vom FC Augsburg zu Werder Bremen?

Zur ersten Meldung vom 22. Mai 2019:

Konkretes Interesse: Werder Bremen hat Michael Gregoritsch vom FC Augsburg im Visier

Max Kruse ist gerade erst weg, da hat Werder offenbar schon seinen Nachfolger an der Angel, der allerdings noch gehörig zappelt. Die Bremer wollen Michael Gregoritsch vom FC Augsburg verpflichten.

Die „Bild“ bestätigte jetzt einen Anfangsverdacht von „Mein Werder“. Allerdings würde die Verpflichtung des 25-jährigen Österreichers einen finanziellen Kraftakt darstellen. Gregoritsch besitzt beim FCA noch einen Vertrag bis 2022 und hat laut „transfermarkt.de“ einen Marktwert von 16 Millionen Euro. Nach einer etwas schwächeren Saison dürfte der Angreifer allerdings etwas günstiger zu haben sein, darauf setzt auch Werder.

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Mit Gregoritsch könnte Werder Bremen Dynamik gewinnen

Gregoritsch ist ein gestandener Bundesligaspieler, der 2017 vom Hamburger SV zum FC Augsburg gewechselt ist. Mit seinen 1,93 Meter Körpergröße besitzt er ein gutes Durchsetzungsvermögen, gilt aber zugleich auch als spielstark. Werder ist übrigens sein Lieblingsgegner. Schon sechs Mal traf er gegen die Bremer, so oft wie gegen keinen anderen Club. Werder-Coach Florian Kohfeldt bezeichnete Gregoritsch mal als „einen der besten Spieler, die aus den Zwischenräumen in die Tiefe gehen“.

Gregoritsch könnte Kruse durchaus ersetzen, wenngleich er sicherlich nicht so spielbestimmend wäre, wie es der abgewanderte Kapitän sein konnte. Aber mit dem Österreicher könnte Werder an Tempo und Dynamik gewinnen. Gregoritsch spielte elf Mal für Österreich, weist also auch ein bisschen internationale Erfahrung auf. In dieser Saison lief es nach gutem Beginn für ihn nur mäßig in der Bundesliga. In 32 Partien erzielte er sechs Treffer und bereitete zwei Tore vor. Das ist verglichen mit dem Vorjahr eher mau. In der Saison 2017/18 brachte er es in 32 Partien auf 13 Tore und vier Assists. Im Sommer stand Gregoritsch auf vielen Zetteln anderer Clubvertreter, doch blieb letztlich in Augsburg.

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Beim FC Augsburg steht ein Umbruch an

In den letzten Tagen wollte sich der 25-Jährige nicht mehr zu seiner Zukunft äußern. Davor hatte er mal laut „Bild“ auf die Frage, ob er auch kommende Saison beim FCA spielt, gesagt: „Ich gehe davon aus. Im Fußball kannst du nie wissen, aber ich forciere nichts. Wenn tatsächlich ein interessantes Angebot kommen sollte, werden wir uns sicherlich zusammensetzen. Aber nochmal, ich fühle mich hier wohl und habe hier ein gutes Standing. Letztlich muss ich nicht weg, um es irgendwo anders vielleicht besser zu haben.“

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Der neue Augsburger Trainer Martin Schmidt hatte erst unlängst betont, Gregoritsch im Sommer nicht abgeben zu wollen. Wenn der Spieler allerdings weg will und Werder eine entsprechende Ablöse bietet, könnte sich diese Meinung schnell ändern. Beim FCA steht ein großer Umbruch an, da kann frisches Geld nicht schaden.

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