Werder-Bremen - Warme Worte für Petersen

Warme Worte für Petersen

Ulm - Schon die Tatsache, dass er trotz des Ausfalls von Franco Di Santo nur auf der Bank saß, war eine Überraschung. Doch für Nils Petersen kam es gegen Illertissen noch schlimmer. Als Robin Dutt nach der Pause einen neuen Stürmer brachte, fiel die Wahl des Trainers wieder nicht auf Petersen, sondern auf Davie Selke. Ein Tiefschlag für Petersen, ein Vertrauensbeweis für Selke. „Ich freue mich, dass ich diese Chance bekommen habe“, bedankte sich Selke, dem der Stolz über sein Tor zum 3:1 ins Gesicht geschrieben stand. Aber der 19-Jährige biss sich auf die Zunge, sagte nur brav: „Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte.“ Auf die Frage nach seiner Zukunft winkte er nur hektisch ab.

Zu Petersen in die Kabine. Der hatte den ersten Trost von Dutt schon direkt nach dem Abpfiff mit einem aufmunternden Klaps bekommen. In der Pressekonferenz ließ der Coach warme Worte folgen: „Diese Entscheidung hat nichts mit meiner Wertschätzung für Nils zu tun. Er wird noch viele Spiele für uns machen.“ Für Selke habe auch gesprochen, dass der U19-Europameister den Pokalfluch nicht miterlebt habe. „Außerdem“, so Dutt, „wird ja immer gefordert, dass die Jungen spielen müssen.“

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