Vestergaard riet zum Werder-Wechsel

Vorfreudiger Delaney will in Bremen etwas aufbauen

Thomas Delaney spielte mit dem FC Kopenhagen in der Champions League.
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Thomas Delaney spielte mit dem FC Kopenhagen in der Champions League.

Bremen - Thomas Delaney freut sich auf den SV Werder. Der Neuzugang wolle helfen, in Bremen etwas aufzubauen. Beraten ließ er sich vor seinem Wechsel von zwei dänischen Ex-Werderanern.

Thomas Delaney wechselt erst im Januar zum SV Werder, gilt bei vielen Fans aber schon als großer Hoffnungsträger. Der dänische Nationalspieler kommt vom FC Kopenhagen, war bis zuletzt Kapitän beim Champions-League-Vertreter und soll in Bremen eine Soforthilfe im Abstiegskampf sein. Werder freut sich auf Delaney - und Delaney sich auf Werder.

"Ich habe mich bei Jannik Vestergaard und Daniel Jensen nach Werder erkundigt. Sie haben mir zu Werder geraten", sagte Delaney der "Bild". Der Däne Vestergaard machte in der Saison 2015/2016 in Bremen den nächsten Schritt, Landsmann Jensen erlebte die Bremer Erfolgszeit von 2004 bis 2011 mit. Delaney: "Jannik sagte, Werder ist besser als das, was sie zeigen. Einer der großen Klubs, von dem im ganzen Land Notiz genommen wird. Ich wollte zu so einem Klub, bei dem ich spielen und helfen kann, etwas aufzubauen."

Ein wenig Eingewöhnungszeit wird Delaney sicher benötigen. "Vielleicht brauche ich einen Monat, vielleicht sechs", überlegt er. "Ich weiß es nicht, ich habe ja nie den Verein gewechselt." Mehr noch: Vor anderthalben Jahren habe er, der in Nachbarschaft des Kopenhagener Trainingsgeländes aufgewachsen sei, sich noch nicht einmal den Abschied von seinem Heimatverein vorstellen können - vor allem nicht so einen großen und emotionalen. "Aber ich weiß: Ich habe keine Angst davor, ich freue mich auf Werder", sagte Delaney.

Erste Spiele gegen Dortmund und Bayern

In seiner Heimat hat der dänische Nationalspieler mit seinem Wechsel auch verwunderte Blicke auf sich gezogen. "Viele fragen mich: Wie wird es sich anfühlen, im Bundesliga-Keller zu sein, während die Ex-Kollegen international spielen? Aber meine ersten beiden Spiele sind gegen Dortmund und Bayern. Dann können wir ja sehen, was schöner ist", sagte Delaney mit einem Lachen.

Der "Sechser" wünscht sich, in Bremen zu spielen wie in Kopenhagen - "mit einer gewissen Dominanz", wie er sagte. Er wolle sich in einer großen Liga beweisen, ist sich aber bewusst, dass er sich in Bremen auf Abstiegskampf einstellen muss. „Ich verfolge Werder sehr. Meine Kollegen hauen mir aus Quatsch immer in die Magengrube, wenn Bremen verliert." Von daher ist er ganz froh, dass Werder mit zuletzt drei Spielen ohne Niederlage in der Tabelle ein wenig geklettert ist.
han

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