Viel Lob für die Werder-Fans

Nichts Böses

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Werder-Trainer Skripnik

Bremen - Als Viktor Skripnik am Sonntagabend in Frankfurt zum Mannschaftsbus kam und so etwa „20, 30 Werder-Fans“ sah, „die auf uns gewartet haben“, da hatte er kurz ein mulmiges Gefühl: „Ich dachte, wir kriegen böse Worte. Schließlich hatten wir 2:5 verloren.“ Doch es kam ganz anders.

„Alles war positiv, das hat sehr gut getan“, freut sich der 45-Jährige und erinnert sich dabei an seinen Abstiegskampf als Spieler: „Da war das ganz anders. Da wurde im Stadion schon nach dem ersten Fehler gepfiffen.“ 1999 war das. Werder schaffte trotzdem den Klassenerhalt. Das soll nun aber kein Ansporn zum Pfeifkonzert sein. Denn so etwas möchte Skripnik nicht wieder erleben. Er setzt im Abstiegskampf wegen der Fans vor allem auf den Heimvorteil. Zwei Spiele, zwei Siege lautet seine Bilanz als Trainer im Weserstadion. Am Samstag gegen Hannover soll Nummer drei folgen. Doch Skripnik warnt: „Das ist kein Paderborn-Spiel, das ist ein Nordderby. Das wird ein heißer Tanz.“ Den Werder mit drei Punkten beenden will.

Eine Punkteforderung für die drei Spiele bis zur Winterpause gibt Skripnik nicht aus. „So viele wie möglich“, sagt der 45-Jährige nur. Der Blick aufs Restprogramm sorgt allerdings für ein eher mulmiges Gefühl: Nach Hannover geht es nämlich nach Mönchengladbach, und dann kommt Dortmund.

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