Werder-Pleite am 26. Spieltag

Florian Kohfeldt verteidigt sein Team: „Gute bis sehr gute Leistung“ - Stimmen zur Werder-Niederlage gegen Wolfsburg

Cheftrainer Florian Kohfeldt wollte die Kritik an seinem SV Werder Bremen nach der Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg nicht einfach so hinnehmen. Er attestierte seiner Mannschaft ein „leidenschaftliches Spiel“.
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Cheftrainer Florian Kohfeldt wollte die Kritik an seinem SV Werder Bremen nach der Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg nicht einfach so hinnehmen. Er attestierte seiner Mannschaft ein „leidenschaftliches Spiel“.

Werder Bremen hat sein Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg mit 1:2 (1:2) verloren. Josh Sargent traf per Eigentor zur Wolfsburger Führung, Wölfe-Torjäger Wout Weghorst erhöhte. Kevin Möhwald traf noch vor der Pause zum 1:2-Endstand. Die Stimmen zum Spiel von Cheftrainer Florian Kohfeldt und Co.

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Man muss auch mal ein bisschen Realismus an den Tag legen. Wir spielen hier gegen den Tabellen-Dritten, der sicher in die Champions League gehen wird. Die haben letzte Woche 5:0 gewonnen. Und die haben ein Spiel in den letzten gefühlt 37 Jahren verloren. Sich dann hier hinzustellen und zu sagen, wir laufen die hoch an und wir spielen hinten raus . . . Ich bewerte das, was ich meiner Mannschaft mit auf den Weg gegeben habe. Und das haben sie probiert. Sie haben mit Herz und Leidenschaft gespielt. Ich finde schon, dass es eine gute bis sehr gute Leistung meiner Mannschaft war. Es sind zwei unglückliche Gegentore. Die Standardstärke von Wolfsburg haben wir sonst überragend weg verteidigt. Gegen den Ball waren wir deutlich aktiver, sind hoch angelaufen. Trotzdem waren wir weitestgehend stabil. Es ist nicht alles überragend, aber wir haben ein Spiel geboten, was dem Gegner viel abverlangt hat. Wir müssen den Weg weitergehen.“

Romano Schmid (Werder-Profi): „Wir haben zum Schluss schon noch mal Druck gemacht, wo wir vielleicht mit ein bisschen Druck noch ein Unentschieden holen können. Aber im Endeffekt war es von uns einfach kein gutes Spiel. Wir sind zu wenig in die Tiefe gekommen, in den Raum hinter den Außenverteidigern. Das haben wir nicht hinbekommen. Das ist mir auch nicht wirklich gelungen.“

Werder Bremen-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg - Romano Schmid: „Es war einfach kein gutes Spiel von uns“

Kevin Möhwald (Werder-Torschütze): „Wir haben deutlich aktiver gespielt, als noch in den letzten Spielen. In der Verteidigung haben wir höher attackiert, kriegen aber zwei echt unglückliche Tore. Vor der Halbzeit kommen wir ran, im letzten Drittel haben wir dann viele schlampige Entscheidungen getroffen. Deswegen sind wir unterm Strich enttäuscht, aber man muss eingestehen, dass die Niederlage in Ordnung geht. Wir hatten oft Überzahl am Flügel, haben das nicht gut ausgespielt. Das müssen wir uns heute ankreiden lassen: Dass wir die Räume, die wir hatten, nicht genutzt haben.“

Ludwig Augustinsson (Werder-Profi): „Es war nicht unser bester Auftritt. Wir haben zu viele Bälle verloren und nicht genug Zweikämpfe gewonnen. Wir müssen das Spiel analysieren und es nächstes Mal besser machen. Das Eigentor zu Beginn ist unglücklich, war aber nicht ausschlaggebend. Insgesamt müssen wir einfach mehr Chancen kreieren. Die Gegentore haben wir zu einfach bekommen. Die Niederlage ist sehr ärgerlich.“

Werder Bremen verliert gegen den VfL Wolfsburg - Wout Weghorst: „Wir haben sehr gut gespielt“

Oliver Glasner (VfL Wolfsburg-Trainer): „Ich bin sehr, sehr zufrieden, auch weil wir kaum eine klare Torchance zugelassen haben. Wie hätten die Partie früher entscheiden müssen, aber unser Sieg war völlig verdient. Nur am Anfang hatten wir ein paar Probleme, aber Bremen ist ja auch kein leichter Gegner.“

Wout Weghorst (Wolfsburg-Torschütze): „Erste Halbzeit war sehr souverän von uns. Da waren wir klar überlegen und haben sehr gut gespielt. Der Anschlusstreffer zum 2:1 war natürlich ein nicht so schöner Moment. In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann eher 50:50. Da haben wir den Ball nicht mehr so gut gehalten, es gab viele Zweikämpfe und wir sind etwas zu passiv geworden. Aber in der Defensive haben wir es sehr stark gemacht und die drei Punkte geholt.“

Maximilian Arnold (Wolfsburg-Profi): „Wenn man nach Bremen kommt, weiß man, dass es sehr schwer und sehr eklig wird. Wir haben heute alles in die Wagschaale geworfen und dann das Ding für uns entschieden. Wir haben zwei Tore geschossen, hatten in der zweiten Hälfte ein paar Kontermöglichkeiten, die wir besser ausspielen können. Aber schlussendlich haben wir das Spiel verdient gewonnen.“

Mit Material von Sky und Werder.de.* Auch interessant: Werder Bremen in Noten gegen den VfL Wolfsburg - Milot Rashica wieder ohne Tor.

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