1:2-Niederlage am 10. Spieltag

Werder Bremen-Noten und Einzelkritik gegen den VfB Stuttgart: Tahith Chong übermotiviert und unglücklich - Einzelkritik

Tahith Chong von Werder Bremen läuft im Spiel gegen den VfB Stuttgart dem Ball hinterher, seine Mähne weht.
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Tahith Chong zeigte bei der Niederlage des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart keine glückliche Vorstellung.

Niederlage! Der SV Werder Bremen hat das Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart mit 1:2 verloren und vor allem in der Offensive eine harmlose Vorstellung geboten. Die Spieler in der Einzelkritik - mit Noten.

Jiri Pavlenka: War auf dem Posten, wenn er gebraucht wurde, wie zum Beispiel in der 14. Minute, als er einen satten Schuss von Sosa parierte. Beim Elfmeter von Wamangituka gab es für ihn nichts zu halten (30.). Prallte später heftig mit Castro zusammen (58.), konnte aber weiterspielen. Vor dem 0:2 uneinig mit Toprak. Note 3,5

Theodor Gebre Selassie: Der Kapitän agierte als Rechtsverteidiger unauffällig. Leistete sich defensiv keine größeren Fehler, blieb im Spiel nach vorne aber so gut wie ohne Wirkung. Note 3,5

Ömer Toprak: Der Abwehrchef strahlte große Ruhe in seinen Aktionen aus. Im Duell mit Kalajdzic meist Sieger, dazu oft mit gutem Blick für seine Nebenleute - eigentlich also eine gute Vorstellung des 31-Jährigen, wäre da nicht dieser folgenschwere Fehler vor dem 0:2 gewesen, mit dem er Pavlenka überrumpelte. Note 4

Marco Friedl: Zeigte in der Abwehrmitte an der Seite von Toprak eine ordentliche Leistung. Gewann wichtige Zweikämpfe am Boden und in der Luft. Note 3

Ludwig Augustinsson: Der Linksverteidiger agierte defensiv solide, war dafür im Spiel nach vorne aber kaum ein Faktor. Seinen Freistößen, Eckbällen und Flanken fehlte es an Präzision. Note 4

Werder Bremen-Noten gegen VfB Stuttgart: Tahith Chong mit unübersehbaren Schwächen

Maximilian Eggestein: Fiel zunächst mehrfach als Balleroberer im Mittelfeld auf und war um Ordnung im Spiel seiner Mannschaft bemüht. Traf mit dem Ball aber nicht immer die richtigen Entscheidungen. Brachte sich offensiv nur wenig ein. Note 4

Christian Groß (bis 87.): Präsent in der Zentrale, weil wach in den Zweikämpfen und mit sicherem Passspiel. Knüpfte an seine ordentlichen Leistungen der Vorwochen an. Note 3

Leonardo Bittencourt (bis 59.): War auf der rechten Außenbahn zwar gewohnt viel unterwegs, konnte sich aber trotzdem kaum nennenswert in Szene setzen. Torgefahr oder zündende Ideen gingen von ihm nicht aus. Note 5

Yuya Osako (bis 80.): Vergab früh eine dicke Chance zum 1:0 (5.). Insgesamt zu Beginn auffällig, weil oft von den Mitspielern gesucht, baute der Japaner danach mehr und mehr ab. Unglückliche Szene: Traf Mavropanos mit dem Fuß im Gesicht (25.) - dafür gab‘s Gelb. Note 5

Tahith Chong: Kam zwei Tage nach seinem 21. Geburtstag zu seinem dritten Startelf-Einsatz in dieser Saison und übernahm die Rolle des verletzten Milot Rashica. Wirkte in seinen Aktionen zwar sehr motiviert, agierte zumeist aber unglücklich. Bestes Beispiel: Verschuldete den Foulelfmeter vor dem 0:1. Insgesamt mit unübersehbaren Schwächen in Sachen Defensivarbeit. Note 5

Werder Bremen-Noten gegen VfB Stuttgart: Josh Sargent strahlt keine Torgefahr aus

Josh Sargent (bis 59.): Kehrte nach überwundenen Problemen am Sprunggelenk in die Startelf zurück. Der US-Amerikaner war zwar darum bemüht, vorne die Bälle festzumachen und arbeitete auch gewohnt diszipliniert nach hinten mit – Torgefahr strahlte der Stürmer aber nicht aus. Note 5

Nick Woltemade (ab 59.): Übernahm die Position von Bittencourt und brachte danach etwas frischen Wind in die Offensive, auch wenn ihm längst nicht alles gelang. Note 4

Davie Selke (ab 59.): Ersetzte Sargent als zentraler Stürmer und markierte in der Nachspielzeit sein zweites Saisontor, das Werder aber nicht mehr half. Note 3

Romano Schmid (ab 80.): Bundesliga-Debüt für den 20-Jährigen, der dabei auch nicht mehr für die späte Wende sorgen konnte. Note -

Patrick Erras (ab 87.): Auch der 1,96-Meter-Mann durfte erstmals für Werder in der Bundesliga spielen. Ging in der Hoffnung auf den Lucky Punch nach vorne in die Spitze. Note -

Zur letzten Meldung vom 5. Dezember 2020:

Aufstellung von Werder Bremen gegen VfB Stuttgart: Chong in der Startelf, Moisander auf der Bank

Update (6. Dezember 2020): Jetzt sind die Aufstellungen da - Tahith Chong steht in der ersten Elf, Niklas Moisander sitzt auf der Bank! Die ganze Startelf und alles Weitere gibt‘s im Live-Ticker zum Spiel von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart.

Bremen – Der SV Werder Bremen spielt am zehnten Spieltag in der Fußball-Bundesliga gegen den VfB Stuttgart an. So könnte die Startelf-Aufstellung aussehen.

Weiter zur bisherigen Meldung: Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Sonntag, 15.30 Uhr) wird Trainer Florian Kohfeldt beim SV Werder Bremen sehr wahrscheinlich gleich mehrere Veränderungen seiner Startelf im Vergleich zur 3:5-Niederlage beim VfL Wolfsburg vornehmen – zum Teil freiwillig, zum Teil, weil er es muss.

Weil sowohl Kevin Möhwald (sah in Wolfsburg die Gelb-Rote Karte) als auch Jean-Manuel Mbom (sah in Wolfsburg seine fünfte Gelbe Karte) für die Partie gesperrt sind, fehlen dem Coach zwei Alternativen im Mittelfeld. Mbom hatte in Wolfsburg als rechter Außenspieler begonnen, Möhwald hatte ihn früh ersetzt – nun muss ein anderer Spieler für diesen Job her. Die Wahl dürfte dabei auf Theodor Gebre Selassie fallen, dessen Platz in der Dreierkette wiederum von Niklas Moisander eingenommen werden könnte.

Werder Bremen-Aufstellung gegen VfB Stuttgart: Yuya Osako oder Tahith Chong in der Startelf?

Für den erfahrenen Kapitän des SV Werder Bremen wäre es der erste Einsatz nach genau einem Monat. Während der Spiele in München und Wolfsburg hatte er zuletzt auf der Bank geschmort. Milos Veljkovic sieht Florian Kohfeldt vor dem Duell gegen die Schwaben derweil noch nicht wieder als Option an, auch wenn der serbische Nationalspieler seine Adduktorenprobleme inzwischen auskuriert hat. „Wir haben in der Innenverteidigung eine sehr gute Personallage, dass wir uns diesen Luxus leisten können“, sagte der Trainer, der mit Veljkovic erst für das Spiel bei RB Leipzig (12. Dezember) wieder als Kandidat für den Kader plant.

Auf der Achter-Position muss sich Kohfeldt vor der Partie gegen den VfB Stuttgart ebenfalls etwas einfallen lassen, weil Milot Rashica verletzt nicht zur Verfügung steht. Für den Kosovaren könnten Tahith Chong oder Yuya Osako in die Anfangsformation rücken, wobei der erfahrenere Osako leicht die Nase vorn haben dürfte.

Werder Bremen-Startelf-Aufstellung gegen VfB Stuttgart: Josh Sargent zurück, Felix Agu eine Option

Aber auch Felix Agu ist theoretisch eine Option für den Job. In München und Wolfsburg war er jeweils auf dieser Position eingewechselt worden. „Meine Hauptposition ist die des Außenverteidigers. Ich freue mich aber genauso darüber, als Mittelfeldspieler eingewechselt zu werden“, hatte Agu zu Wochenbeginn gesagt – und betont: „Es ist immer noch eine Außenposition mit leicht anderen Aufgaben. Aber ich denke, ich kann auch diese Position spielen.“

Im Angriff des SV Werder Bremen wird Kohfeldt gegen den VfB Stuttgart vermutlich ebenfalls umstellen, was ihn freuen dürfte – schließlich ist Josh Sargent, der sich beim Anschwitzen vor dem Wolfsburg-Spiel am Sprunggelenk verletzt hatte, wieder einsatzbereit. (dco) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart live im TV und im Live-Stream!

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen im Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart aussehen.

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